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Die Themen der Zukunft

Sechs Prozent Strom durch Wasserkraft und Kläranlagen

Die Produktion von Wasserkraft-Strom könne mittel- bis langfristig
um 35 Prozent gesteigert werden,
sagte DWA-Präsident Otto Schaaf.
Allein durch die Renovierung alter Wasser-Kraftwerke könnten
zusätzlich 1,7 Millionen Haushalte aus dieser Quelle versorgt werden.
Bei großen Anlagen, die vor 1945 in Betrieb gegangen sind, könnte
eine 15-prozentige Leistungssteigerung erbracht werden, bei den seit
1985 arbeitenden Anlagen nur etwa vier Prozent.

Die Wasserkraft ist nach der Windenergie die zweitgrößte Quelle
der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien.
Aus diesen konnten
2007 bereits 14,3 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland
gedeckt werden. Der Beitrag der Wasserkraft blieb mit 21,7
Terawattstunden (TWh) Strom nahezu konstant. Das entsprach gut 28
Prozent an der Stromerzeugung nur aus erneuerbaren Energien. Noch
kommt der meiste Strom vor allem aus Kohle- und Atomkraftwerken.

In erheblich geringerem Umfang leisten auch Kläranlagen, deren
Hauptaufgabe die Abwasser-Reinigung ist, seit vielen Jahren einen
kleinen Beitrag zur Stromproduktion.
So fällt bei der Klärschlammbehandlung Klärgas an. Auf diese Weise waren diese Anlagen mit 1,3 Prozent an der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien beteiligt. Andererseits seien Kläranlagen auch die größten kommunalen Energieverbraucher, betonte Schaaf. Ihr Stromverbrauch liege bei 4,4 Terawattstunden pro Jahr. Zum Vergleich: Schulen verbrauchen 3 TWh im Schnitt, die Straßenbeleuchtung 3,4 TWh.
(ATN/dpa, 26.03.2008)

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