Der Handel mit CO2-Emissionen, der zur Verminderung der Treibhausgase beitragen soll, hat sich 2007 weltweit um 80 Prozent auf einen Wert von 40 Milliarden Euro gesteigert. Wie das Analyseinstitut Point Carbon (Oslo) weiter mitteilte, stieg die Menge der gehandelten Emissionsrechte von 2006 auf 2007 um 64 Prozent auf 2,7 Milliarden Tonnen. Mit dem 2005 von der EU eingeführten System sollen finanzielle Anreize zur Verminderung der Treibhausgase geschaffen werden, die als gefährlichster Klimakiller gelten.
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In den Vereinigten Staaten hat das Repräsentantenhaus einen Gesetzentwurf für die Klima- und Energiepolitik vorgelegt. Bis zum Jahresende soll eine Entscheidung fallen. Kernstück der neuen Klimapolitik in den USA wird die Einführung eines Emissionshandelssystems sein. Die Treibhausgasemissionen sollen bis zur Mitte des Jahrhunderts um mehr als 80% zurückgeführt werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, die erneuerbaren Energien und emissionsarme Technologien stärker als bisher zu fördern. Kongress und Präsident müssen noch einige Verteilungskonflikte lösen, um dem Unterfangen zum Erfolg zu verhelfen.
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Der Sachverständigenrat für Umweltfragen hat davor gewarnt, wegen der Finanzkrise das Klimaschutzpaket der EU aufzuweichen. Der Ruf danach sei ein "Rückfall in den Irrglauben, dass Umweltschutz der Wirtschaft schade", heißt es in einer heute der Bundesregierung übermittelten Stellungnahme des Gremiums, die Zeit Online vorliegt. Der Verhandlungsprozess um das Klimaschutzpaket sollte nicht durch "unverhältnismäßige Rücksichtnahme auf industrielle Partikularinteressen" belastet werden.
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A.T. Kearney hat seine Maßnahmen rund um das Thema Nachhaltigkeitsmanagement mit der Initiative "The Right Move - Leading to Sustainability" zu den Bereichen Vision, Beratung, Unternehmenskultur, Transparenz und Vernetzung zusammengefasst. Damit bekennt sich die Managementberatung zu nachhaltigem Wirtschaften im Sinne einer Verbindung von wirtschaftlichem Erfolg mit ökologischer und sozialer Verantwortung. Dies betreffe sowohl die eigene Organisation als auch die Beratung von Klienten.
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Deutsche Unternehmen, die im Rahmen des EU-Emissionshandels CO2-Emissionen reduzieren müssen, können Teile ihrer Verpflichtung erfüllen, wenn sie in Klimaschutzprojekte im Ausland investieren. Interessant ist das für Energieerzeuger und energieintensive Unternehmen, zum Beispiel aus den Branchen Zement, Glas, Eisen, Stahl oder Öl, und für Hersteller von klimafreundlichen Technologien. Bei der Suche nach Projekten, die den internationalen Standards Joint Implementation (JI) und Clean Development Mechanism (CDM) entsprechen, hilft jetzt eine neue Vermittlungsstelle, die die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) im Auftrag des Bundesumweltministeriums eingerichtet hat. Vermittelt werden Projekte in Ost-, Mittel- und Südosteuropa -insbesondere in Russland, der Ukraine und Bulgarien -, in Zentralasien und der Kaukasusregion.
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Hermann Requardt, Forschungsvorstand von Siemens, glaubt an eine technische Lösung des weltweiten Klima- und Energieproblems. "Durch neue und effizientere Technologien werden wir die Folgen des Klimawandels beherrschen können", sagt er der ZEIT. Auch wenn der Energiehunger, etwa in den asiatischen Staaten, weiter steige, sei er prinzipiell stillbar: "Wir haben viele alternative Energiequellen: Sonnen- und Windenergie, Geothermie, Wasserkraft. Mit einer vernünftigen Mischung und intelligenter Verteilung bekommt man das hin. Man muss wohl nur die politischen Rahmenbedingungen anders definieren."
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Während alle Welt sich am politischen Wettbewerb zwischen Barack Obama und John McCain erfreut, laufen die Vorbereitungen für politische Wegentscheidungen bereits auf vollen Touren. Nur merken es nicht immer alle. Am 6. Juni zum Beispiel. Da hat der Senat des amerikanischen Kongresses Ungeheuerliches diskutiert - eine nennenswerte, radikale Politik des Klimaschutzes! Angesichts der Tragweite des Themas und der harten Fronten vor den Wahlen vertagte sich der Senat jedoch zunächst mal auf weitere Arbeiten am Detail. 60 Stimmen hatten die Befürworten des Gesetzes dann noch nicht gewinnen können, um einen Filibuster, eine politische Blockade, zu vermeiden, aber in der Mehrheit waren sie bereits.
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Im Kampf gegen den Klimawandel will Großbritannien in den kommenden Jahren tausende Windkraftanlagen errichten. Damit soll bis 2020 der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtstromverbrauch des Landes von derzeit fünf auf 15 Prozent erhöht werden, sagte Premierminister Gordon Brown. Auch ein anderes EU-Klimaziel, die Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes (CO2) um 20 Prozent bis 2020, soll damit erreicht werden. Brown stellte die Strategie der Regierung vor, die rund 100 Milliarden Pfund (126 Milliarden Euro) Investitionen in erneuerbare Energien vorsieht.
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E.ON-Chef Wulf Bernotat hat eine schrittweise Versteigerung von CO2-Verschmutzungspapieren in Europa gefordert. Er begrüße es, dass die EU-Kommission den Emissionshandel einfacher machen wolle. Es spreche wenig gegen eine stärkere Auktionierung der Verschmutzungsrechte, sagte Bernotat.
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Vor einem deutsch-französischen Gipfel zur Begrenzung der CO2-Emissionen von Personenwagen warnt Christian Hey, Generalsekretär des Sachverständigenrats für Umweltfragen, die Bundesregierung vor Rücksicht auf deutsche Autokonzerne. Der ZEIT sagt er: "Wir haben die Sorge, dass die Bundesregierung wieder verlernt, was sie gerade erst gelernt hat: dass Klimaschutz durch Innovation auch der Wettbewerbsfähigkeit hilft. Was wir jetzt erleben, ist der Rückfall in eine rückwärtsgewandte Industriepolitik, die letztlich die Industrie vor Wettbewerb schützt. Es bringt nichts, die Hersteller großer Luxuswagen vor globalen Herausforderungen zu schützen, die ohnehin auf sie zukommen: die hohen Spritpreise und der Klimaschutz.?
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Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat John McCain plant im Fall eines Wahlsieges eine radikale Kurswende seines Landes in der Klimapolitik. Sein Chefberater Douglas Holtz-Eakin sagt der ZEIT: "Er ist der einzige Kandidat, der von Anfang an eine führende Rolle in dieser Frage übernommen hat. Er glaubt daran, dass wir das Klima retten müssen, und zwar allen voran die USA.?
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