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Die Themen der Zukunft

Leitartikel: Reportage

Südafrikas Antwort auf Beckenbauer: Danny Jordaan

Franz Beckenbauer war Deutschlands Gesicht der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Beim kommenden Gastgeber Südafrika ist es ein Mann, der mit grauem Vollbart und listig blinzelnden Augen hinter der Intellektuellen-Brille in die Kameras der Weltpresse lächelt: Daniel Alexander "Danny" Jordaan. Der Geschäftsführer des nationalen Organisationskomitees hat zweimal versucht, eine WM erstmals in der mehr als 100-jährigen Geschichte des Weltfußball- Verbandes FIFA nach Afrika zu holen. Im ersten Anlauf scheiterte er 2006 an Beckenbauer und dessen Team, im zweiten klappte es - diesmal mit Unterstützung des "Kaisers", der Jordaan seit langem kennt.
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Reportage

Herzschmerz versus Ohrenschmerz

"Jooooogiiiii" überschlägt sich die Stimme des 12jährigen Knirpses neben mir. Die Umstehenden schauen erschrocken hoch. Da muss doch etwas ganz Besonderes geschehen sein - oder? Weit gefehlt. Simpler Fakt ist, dass eben dieser Jogi - der Löw nämlich - in den Spieler-Vorraum der Katakomben in der Commerzbank-Arena tritt. Der Knirps mit seinen elf oder zwölf Jahren schiebt sich an mir vorbei, will ein Foto von Jogi schießen und ein Autogramm ergattern. Doch Jogi hat zunächst einmal anderes zu tun; er rückt seinen braunen Schal zurecht.
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Reportage

Toni will Karriere in Italien beenden

Der italienische Fußballstar Luca Toni will trotz großer Erfolge beim FC Bayern seine sportliche Laufbahn in der Heimat abschließen. "Ich denke, dass ich meine Karriere in Italien beenden werde. In Italien bin ich bei 99 Toren angelangt. Ich würde gerne auf 100 in der Serie A kommen. Es ist noch Zeit, ich habe noch viele Jahre", sagt der 31-Jährige alte Toni dem ZEITmagazin. Er wolle noch "fünf oder sechs" Jahre durchhalten.
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Reportage

Im Auge des Tigers

Viele Menschen verbinden mit dem Boxsport negative Aspekte wie Gewalt und Verletzungen. Aber stimmt diese doch sehr einseitige Sichtweise? Leider wissen einige Menschen gar nicht so viel über das Boxen, sodass sie häufig eine sehr einseitige und negative Bewertung zu diesem Sport abgeben.
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Reportage

Zwischen Boliden und Subventionen

Mit einem Sensationssieg von Heikki Kovalainen auf McLaren-Mercedes endete das Formel-1-Rennen am Hungaroring in Budapest. Hunderttausende verfolgten dieses Spektakel. Die Königsklasse des Motorsports erfreut sich in Ungarn ganz besonderer Beliebtheit, obwohl sie seit 22 Jahren keine Gewinne abwirft und auch noch staatlich subventioniert werden muss. Unser Osteuropa-Korrespondent Andreas Gulya ist dem Formel-1-Fieber in Ungarn auf den Grund gegangen und macht die Rechnung auf.
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Reportage

Golf ohne Tiger Woods

Das plötzliche Saisonende von Golf- Superstar Tiger Woods hat Bedauern bei der Konkurrenz und Trauer bei den TV-Medien und Sponsoren ausgelöst. Für den 32 Jahren alten Branchenriesen selbst sind die sportlichen und finanziellen Konsequenzen dagegen überschaubar. Der beste Spieler der Welt muss sich in den nächsten zehn Wochen zum vierten Mal seit 1996 am linken Knie operieren lassen.
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Reportage

Russland: Auf dem Weg zur Fußball-Großmacht

Der Riese ist erwacht. Mit dem Einzug in das EM- Halbfinale untermauerten die Russen auf eindrucksvolle Weise ihren Anspruch, dauerhaft zu den europäischen Fußball-Großmächten zu zählen. Ausgelassen bejubelte Multimilliardär Roman Abramowitsch in der VIP-Lounge des St. Jakob-Parks von Basel das 3:1 der "Sbornaja" über den Turnierfavoriten Niederlande. Das Offensiv-Spektakel begeisterte auch Präsident Dmitri Medwedew, der zu den ersten Gratulanten zählte. Ähnlich euphorisch wie die beiden Förderer des Teams reagierte Trainer Guus Hiddink: "Was mein Team in der Verlängerung geleistet hat, war einfach unglaublich. So etwas habe ich in meiner Karriere noch nie erlebt."
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Reportage

Klasnic mit märchenhafter Eigenwerbung

Als Matchwinner Ivan Klasnic unter dem donnernden Applaus der kroatischen Fans in der 74. Minute den Platz verließ, hatte er sein unglaubliches Fußball-Märchen längst gekrönt und beste Werbung in eigener Sache betrieben. "Das ist wie ein zweites Leben, es fühlt sich wie ein Traum an", versuchte der sympathische Angreifer seine Gefühlslage nach dem 1:0-Sieg über Polen in Worte zu fassen. Zugleich wuchs nach seinem Gala- Auftritt in dem Noch-Bremer die Hoffnung, bald einen neuen Arbeitgeber zu finden. "Das Tor habe ich meiner ganzen Familie gewidmet. Es war natürlich ein schweres Jahr, aber ich glaube, es endet gut", sagte der nach dem Schlusspfiff von seinen Mitspielern fast erdrückte Klasnic.
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Reportage

Fans fiebern vor Großbildschirmen

49 Minuten lang haben zehntausende Fußballfans vor den Großbildleinwänden gebibbert und gezittert. Als Kapitän Michael Ballack die deutsche Elf dann ins EM-Viertelfinale schoss, fielen sich die Fans in die Arme, schwenkten schwarz-rot-goldene Flaggen und jubelten. Nach dem Schlusspfiff bildeten sich fast überall in Deutschland Autokolonnen, die hupend durch die Straßen fuhren. Schlachtrufe und Gesänge schallten durch die Städte. Die Polizei musste nur vereinzelt eingreifen, um Prügeleien zwischen Fans zu verhindern.
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Reportage

Das fast Rundum-Sorglos-Paket im Tor

Der Mann mit dem Spezial-Kopfschutz war bis zum gestrigen Abend, als ihm ein fürchterlicher Patzer im Spiel gegen die Türkei unterlief, Tschechiens "Rundum-Sorglos"-Versicherung im Tor. Zurecht gilt aber Petr Cech neben Italiens Gianluigi Buffon als weltbester Schlussmann. Ruhig, souverän, sicher in der Strafraumbeherrschung und auf Linie, dazu ein guter Fußballspieler: Der 26-Jährige vom FC Chelsea weist keine Schwächen auf, Showeinlagen sind nicht sein Stil. "Ich bin da, um Bälle zu halten, nicht um durch die Gegend zu fliegen", beschrieb er einmal seine unspektakuläre Arbeitsweise. "Big Pete" ist nicht nur wegen seiner 1,97 Meter ein ganz Großer in seinem Metier. Und das auch nach dem Spiel gegen die Türkei.
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Reportage

Klopp sorgt beim BVB für Aufbruchstimmung

Jürgen Klopp soll Borussia Dortmund den Weg aus dem grauen Mittelmaß weisen. Nur wenige Tage nach der Trennung von Thomas Doll präsentierte der Bundesligist den 40-Jährigen als neuen Hoffnungsträger. Der Fußball-Lehrer erhält beim BVB einen Vertrag bis zum 30. Juni 2010. Im Blitzlichtgewitter zahlloser Fotokameras verbreitete Klopp Aufbruchstimmung: "Für mich ist es eine Ehre, Trainer beim BVB zu sein. Dem Verein zu helfen, wieder richtig in die Spur zu kommen. Ich habe eine Riesenlust darauf, das jetzt zu machen."
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