Die Themen der Zukunft
Dynamo Dresden ab April zahlungsunfähig
Als Gründe für die prekäre Finanzsituation nannte Maas unter
anderem fehlende Eintrittsgelder durch den Stadionneubau sowie hohe Personal- und Betriebskosten. Weil auf der Stadionbaustelle derzeit
nur 9000 statt der eingeplanten 12.000 Zuschauer Platz finden, liegen
die Defizite allein dort bei 560.000 Euro. Zudem seien Gespräche mit
einem Großinvestor in dieser Woche ergebnislos abgebrochen worden.
Um die drohende Insolvenz noch abzuwenden, ruhen die Hoffnungen
des Vereins nun auf Sponsoren und der Stadt Dresden, die dem
angeschlagenen Traditionsclub finanziell unter die Arme greifen soll.
Eine bedingungslose finanzielle Bezuschussung sei jedoch hochproblematisch, teilte die Landeshauptstadt mit. "Gerade vor dem Hintergrund des Stadionneubaus wollen wir die SG Dynamo Dresden in solch einer Situation nicht alleine lassen", sagte Rathaussprecher Kai Schulz. Allerdings könne ein städtisches Darlehen nur die allerletzte Option sein.
(ATN/dpa, 11.03.2008)