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Weltrekord-Million beim Dubai-Marathon

Immerhin war das Resultat von Dubai die zweitschnellste Zeit aller
Zeiten über die klassischen 42,195 Kilometer.
Nur der zweifache
10.000-m-Olympiasieger selbst, der in seiner Karriere bisher 18
offizielle Weltrekorde aufstellte, war schneller. Und Haile
Gebrselassie konnte sich mit der höchsten Siegprämie der Marathon-
Geschichte trösten. "Es tut mir leid, dass ich es nicht geschafft
habe. Aber es ist auch für mich nicht so einfach wie viele denken,
einen Weltrekord zu brechen", sagte Gebrselassie, der nun bei Olympia
in Peking Marathon-Gold gewinnen möchte.

Auf der wahrscheinlich flachsten Marathonstrecke der Welt ging
Gebrselassie bei perfekten Wetterbedingungen nach furiosem Beginn auf den letzten zehn Kilometern die Puste aus.
Tempomacher hatten Haile
Gebrselassie nach superschnellen 28:39 Minuten zur 10-km-Marke
gezogen, nach 61:27 Minuten war die erste Hälfte gelaufen. Doch die
Pacemaker hatten überzogen. Das zu schnelle Tempo rächte sich,
Gebrselassie wurde alleine laufend müde und der Weltrekord geriet
außer Reichweite. "Ich muss mich künftig am Anfang mehr
zurückhalten", sagte der 34-Jährige, der vor den Kenianern Isaac
Macharia (2:07:16) und Sammy Korir (2:08:01) ins Ziel kam.

Das Rennen der Frauen gewann Berhane Adere (Äthiopien), die in
2:22:42 Stunden eine erstklassige Zeit erzielte und dafür auch eine
Siegprämie von einer Viertelmillion Dollar erhielt.
Ihre Landsfrauen
Bezunesh Bekele (2:23:09) und Askale Tafa (2:23:23) belegten die
nächsten Ränge.
(ATN/dpa, 18.01.2008)

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