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Ölpreis könnte unter Druck bleiben

Am Tag zuvor war eine Bloomberg-Umfrage zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Letzte Woche zeigte sich der OPEC-Generalsekretär al-Badri überzeugt davon, dass die beschlossene Produktionsdrosselung bereits Ende Januar zu 100% umgesetzt wurde. Man sollte dies in den kommenden Tagen und Wochen sehen, allerdings hatten die Produktionskürzungen bislang noch keinen Effekt auf die Entwicklung der Lagerbestände für Rohöl gehabt. Diese sollten in der Vorwoche laut API um 8,1 Mio. Barrel weiter gestiegen sein. Heute werden vom US-Energieministerium (DOE) die entsprechenden Daten veröffentlicht. Der Markt rechnet mit einem nochmaligen Lageraufbau um 3 Mio Barrel. Die Benzinvorräte sollen um 900 Tsd. Barrel gestiegen sein. Bei den Destillaten wird ein Lagerabbau um 1,3 Mio. Barrel erwartet. In der Folge könnte der März-Kontrakt für WTI weiter unter Druck geraten. Dies gilt insbesondere für den Fall, wenn die Lagerbestände in Cushing weiter anziehen.
(ATN/Commerzbank Corporates Markets, 04.02.2009)

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