Anzeige

Die Themen der Zukunft

Studie: Glänzende Entwicklung bei Edelmetallen

Der Schwerpunkt der Studie liegt auf Gold als beliebtestem Edelmetall. Ihm prognostizieren die Experten der LBBW auch die dynamischste Wertentwicklung. Künftig wird die 1.000- Dollar-Marke wieder in den Fokus der Märkte rücken.

Thorsten Proettel, LBBW-Analyst für Edelmetalle und Autor der Studie, erklärt die Gründe: "In den letzten Jahren ist die Minenförderung aufgrund von technisch immer aufwändiger zu erschließenden Goldvorkommen spürbar zurückgegangen.
Sollte sich dieser Trend fortsetzen, dann spricht allein die Verknappung des Angebots für steigende Preise."

Außerdem wächst die Bevölkerung weltweit und insbesondere in einigen Ländern mit einer traditionell hohen Nachfrage nach Schmuck stark an. Dazu zählen Staaten wie Ägypten, Saudi Arabien, Indien, Vietnam, die Türkei, aber auch Indonesien, die USA und China. Im letzten Jahr betrug die Schmucknachfrage der genannten Länder knapp 2.000 Tonnen Gold.

Ihre Einwohnerzahl wird gemäß den Prognosen in den nächsten 17 Jahren um mehr als 560 Millionen ansteigen. Bei einer gleichbleibenden Schmucknachfrage
pro Kopf ergibt sich ein Mehrbedarf von 390 Tonnen Gold im Jahr 2025. Bis zum Jahr 2050 könnte die Goldnachfrage sogar um dann 805 Tonnen steigen.

Gleichzeitig steigen die verfügbaren Einkommen in den meisten dieser Länder. Dies dürfte die Goldnachfrage zusätzlich beflügeln. Angesichts des erwarteten Preisanstiegs eignet sich Gold als Bestandteil eines ausgewogen strukturierten Vermögens.

Gold ist in konjunkturell schwierigen Phasen gegensätzlich zum Aktienmarkt korreliert. Das heißt, während die Aktienkurse fallen, steigt der Wert von Gold. Besonders deutlich wurde dies zum Beispiel beim Ausbruch der Subprime-Krise und den damit einhergehenden Turbulenzen am Aktienmarkt seit dem Sommer 2007.

Während der Dow Jones Index von Anfang Oktober 2007 bis Ende Juli 2008
etwa 20 Prozent an Wert einbüßte, legte der Goldpreis im selben Zeitraum um mehr als 20 Prozent zu. Gold wird dadurch zu einem interessanten Anlageobjekt, das dazu geeignet ist, die Volatilität eines Portfolios insbesondere in Abschwungphasen zu reduzieren.

Anleger haben inzwischen vielfältige Möglichkeiten, in Edelmetalle zu investieren. Nach Ansicht der LBBW-Experten eignen sich für Privatanleger neben Münzen und Barren auch besonders Rohstoff-Zertifikate als einfach handelbare und flexible Produkte. Jetzt die ganze Studie lesen!
(ATN/LBBW-Unternehmensinformationen, 19.08.2008)


Nächster Artikel aus Alternative Investments Ethno-Banking: Neue Geschäftsfelder für Banken

Vorheriger Artikel aus Technologie WebTV spielt heute eine Schlüsselrolle