Die Themen der Zukunft
Höhenflug für Mais & Co.
Ob es zu nennenswerten Beeinträchtigungen der argentinischen Agrarexporte kommen wird, dürfte maßgeblich davon abhängen, wie lange der Streik dauern wird. Für eine gewisse Zeit dürften die Ausfuhren aus den Lagern bestritten werden, welche kurz vor Beginn der Erntesaison aber nicht allzu groß sein dürften. Je länger die Ungewissheit über die Länge des Ausstands andauert, umso größer ist daher das Risiko, dass es zu Lieferausfällen und damit zu deutlichen Preisanstiegen vor allem bei Mais, Sojabohnen und Lebendrindern kommt. Das einzige Land, welches über hinreichend Exportkapazitäten verfügt, um den Ausfall aufzufangen, sind die USA.
(ATN/Commerzbank Corporates Markets-Unternehmensinformationen, 23.03.2009)