Die weltweite Rohstoffbranche erhält einen neuen Fusionsschub: Der Plan des australisch-britischen Bergbaukonzerns BHP Billiton, seinen Wettbewerber Rio Tinto zu schlucken, hat die Konkurrenz wachgerüttelt. Die Aussicht, künftig mit einem übermächtigen Riesen im Wert von etwa 350 Milliarden Dollar wetteifern zu müssen, löst in der Branche weitere Fusionsfantasien aus. Einer der Kandidaten: der etwa 75 Milliarden Dollar schwere Bergbaukonzern Xstrata, der offenbar bereits mit Kollegen aus den Top-Five mögliche Zusammenschlüsse auslotet. Auf Kundenseite mehren sich indessen die Befürchtungen, der Preisgestaltung der Minenkonzerne noch mehr als bisher ausgeliefert zu sein.
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Aktien und Gold waren im vergangenen Jahr besonders rentabel. Wer am ersten Handelstag 2009 deutsche Standardaktien (DAX-Werte) kaufte, konnte sein Geld bis Anfang 2010 im Schnitt um 22 % vermehren: Aus 10.000 Euro wurden nach einem Jahr etwa 12.200 Euro. Goldliebhaber können sich sogar über einen Wertzuwachs von gut 23 % freuen.
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Die Verhandlungen in Kopenhagen über ein verbindliches Klimaabkommen drohen auf der Ziellinie zu scheitern. Aus ökonomischer Sicht ist das wenig überraschend: Die Kosten des Klimawandels und die CO2-Vermeidungskosten sind zwischen den Ländern und den Generationen sehr unterschiedlich verteilt.
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Angesichts weiter fallender Lagerbestände haben Anleger am Rohstoffmarkt am Mittwoch auf Kupfer gesetzt. Die Tonne des vor allem in der Bau- und Elektroindustrie verwendeten Metalls verteuerte sich um 2,7 Prozent auf 4765 Dollar. Die Kupferlagerbestände liegen inzwischen bei nur noch 480.400 Tonnen. "Den Trend, den wir während der vergangenen Wochen bei den Lagerbeständen gesehen haben, wirkt unterstützend, sagte Analyst Gayle Berry von Barclays Capital. Seit Jahresbeginn hat sich das als richtungsweisend für die Industriemetalle geltende Kupfer um rund 50 Prozent verteuert.
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Die vollen US-Öllager haben Investoren am Mittwoch aus Ölkontrakten getrieben und den Preis des "schwarzen Goldes" gedrückt. Analysten zufolge sorgten auch fallende Aktienmärkte und ein stärkerer Dollar für Abschläge. Die US-Ölsorte WTI verbilligte sich zeitweise um 3,6 Prozent auf 47,37 Dollar je Barrel. Die Nordseesorte Brent sank in der Spitze um 2,8 Prozent auf 49,80 Dollar. Rohöl werde für Finanzinvestoren immer weniger attraktiv, so dass in den kommenden Tagen mit weiteren Abflüssen zu rechnen sei, kommentierte Commerzbank-Analyst Eugen Weinberg, der einen Rückgang in Richtung 45 Dollar für möglich hält.
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Die teilverstaatlichte britische Großbank Royal Bank of Scotland (RBS) will weltweit bis zu 9000 Stellen streichen. Das Vorhaben sei Teil des neuen Geschäftsplans, der Einsparungen von umgerechnet 2,75 Milliarden Euro binnen drei Jahren vorsehe, teilte das krisengeschüttelte Institut mit seinen weltweit rund 170.000 Mitarbeitern mit. Betroffen vom Stellenabbau seien Bereiche ohne direkten Kundenkontakt (Back Office), davon rund 4500 Jobs in Großbritannien. Ziel des neuen Geschäftsplans sei, RBS möglichst bald wieder in die Eigenständigkeit zu führen.
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Die Hoffnung auf ein Ende der Wirtschaftskrise hat den Handel an den Rohstoffmärkten bestimmt. Die Preise für Öl und Industriemetalle zogen an, das als Krisenwährung geltende Gold verbilligte sich dagegen. Händlern zufolge hoffen die Marktteilnehmer, dass die Konjunkturprogramme weltweit die Wirtschaft tatsächlich ankurbeln. "Der Sternenstaub, den Präsident Obama und die G20 über die Märkte verteilt haben, verbreitet immer noch seinen Zauber", sagte Ölhändler Christopher Bellew von Bache Commodities in London.
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Die Hoffnung auf ein Ende der Wirtschaftskrise hat den Handel an den Rohstoffmärkten bestimmt. Die Preise für Öl und Industriemetalle zogen an, das als Krisenwährung geltende Gold verbilligte sich dagegen. Händlern zufolge hoffen die Marktteilnehmer, dass die Konjunkturprogramme weltweit die Wirtschaft tatsächlich ankurbeln. "Der Sternenstaub, den Präsident Obama und die G20 über die Märkte verteilt haben, verbreitet immer noch seinen Zauber", sagte Ölhändler Christopher Bellew von Bache Commodities in London.
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Der RWE-Konzern mit seinem streitbaren Chef Jürgen Großmann sei bei der letzten Aufsichtsratssitzung nur knapp an einem Eklat vorbeigeschlittert. In einer turbulenten Sitzung hätte zeitweise nicht nur Großmann vor dem Rückzug. Auch der Posten von Aufsichtsratschef Thomas Fischer hätte zur Disposition gestanden. Vordergründig sei es bei dem Streit um die Änderung der Geschäftsordnung gegangen. Tatsächlich jedoch, berichten mehrere Beteiligte übereinstimmend, wollten sich die Kontrolleure Großmanns bevormundende Art nicht länger gefallen lassen. Das meldet der Spiegel.
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Im Jahr 2008 wurden in Deutschland so wenig Treibhausgase freigesetzt wie noch nie seit 1990. Das geht aus einer Erhebung des Bundesumweltministeriums hervor. Demnach entsprechen die Emissionen aller erfassten Treibhausgase rund 945 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Das sind 23 Prozent weniger als im Jahr 1990, das international als Vergleichsjahr für die CO2-Emissionen herangezogen wird. Im Vorjahr war ein Minus von 21 Prozent erreicht worden. Das berichtet der Spiegel.
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Der Ölpreis kann zum Wochenauftakt weiter zulegen. Der Mai-Kontrakt für WTI steigt auf 53 USD je Barrel, den höchsten Stand seit knapp vier Monaten. Der jüngste Anstieg ist in erster Linie finanzmarkt- und erwartungsgetrieben. So will US-Finanzminister Geithner heute einen neuen Plan zum Aufkauf problematischer Wertpapiere verkünden, was Hoffnungen auf eine baldige Auflösung der Kreditstarre auslöste. Der rapide Verfall des US-Dollar dürfte der Hauptgrund für den Preisanstieg bei Rohöl um 10 USD in den vergangenen Tagen gewesen sein.
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