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Münchener Rück übernimmt US-Krankenversicherer Sterling Life

Laut Münchener Rück hatte Sterling Life 2007 etwa 155.000 Kunden
und verfügte über geschätzte Beitragseinnahmen von insgesamt
805 Millionen Dollar.
Das Unternehmen mit Sitz in Bellingham im
US-Bundesstaat Washington zähle auf dem US-Markt zu den führenden
Anbietern von Krankenversicherungsleistungen für die Altersgruppe der
über 50-Jährigen. Man wolle sich damit einen Marktzugang zum rasch
wachsenden Seniorensegment in den USA erschließen
, teilte der
Münchener DAX-Konzern weiter mit.

Der Börsenanalyst Robert Mazzuoli von der Landesbank
Baden-Württemberg (LBBW) wertete den Zukauf positiv. Die Übernahme
passe zur internationalen Strategie der Münchener Rück, sagte
Mazzuoli. Der Rückversicherer baue damit seine Strategie als
weltweiter Anbieter von integrierten Lösungen im
Gesundheitsmanagement aus. Der Kaufpreis erscheine zudem auf den
ersten Blick akzeptabel.

Sterling Life wird den Angaben zufolge der Münchener-Rück-Tochter
Munich Re America zugeordnet.
Mitte Oktober hatte das
Tochterunternehmen bereits für rund 900 Millionen Euro den
US-Versicherer Midland übernommen
, der unter anderem
Spezialversicherungen für Fertighäuser und Wohnmobile vertreibt. Der
Zukauf wurde als Teil der Neuausrichtung von Munich Re America
gewertet, die die Tochter nach einem Milliarden-Dollar-Verlust im
vergangenen Jahr verordnet bekommen hatte.
(ATN/ddp, 17.12.2007)

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