Die Münchener Rück übernimmt den US-Krankenversicherer Sterling Life von Aon Corp. Die Transaktion werde voraussichtlich noch im ersten Quartal 2008 vollzogen, teilte die weltweit zweitgrößte Rückversicherungsgesellschaft mit. Der Kaufpreis von 352 Millionen Dollar (242,6 Millionen Euro) werde aus eigenen Mitteln finanziert.
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Im Zuge der Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank erhält die Allianz rund 163,5 Millionen neue Commerzbank-Aktien aus einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage. Die bereits im August 2008 beschlossene Kapitalerhöhung wurde jetzt in das Handelsregister eingetragen. Damit hat die Commerzbank die Übernahme der Dresdner Bank vollzogen und ist nun alleiniger Aktionär. Das Bundeskartellamt hatte dem Erwerb bereits im Dezember 2008 zugestimmt.
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Der künftige Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) Hans-Peter Keitel hat sich kritisch über das Wirken von Finanzinvestoren geäußert. "Es wird jetzt gelernt werden, dass das dreimalige Verkaufen von Unternehmen keine Wertschöpfung ist?, sagte Keitel der Zeit.
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Die Sal. Oppenheim Gruppe bündelt ihr Angebot im Bereich der Private Equity- Beteiligungen. Mit der zum 1. Januar 2009 neu gegründeten Sal. Oppenheim Private Equity Partners GmbH führt das Bankhaus seine Mehrheitsbeteiligungen an CAM Private Equity Consulting & Verwaltungs-GmbH, Köln, und VCM Capital Management, München, zusammen. Verstärkt wird die neue Gesellschaft durch den bisherigen Geschäftsbereich Alternative Investments und Beteiligungen von Sal. Oppenheim.
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Ab 1. Januar 2009 ist die Weberbank Actiengesellschaft auch in Luxemburg vertreten. Die Weberbank übernimmt die dort seit 1972 tätige Tochtergesellschaft der WestLB. Die gegenwärtige WestLB International S.A. firmiert dann als Weberbank Luxemburg S.A. Die Weberbank mit Sitz in Berlin und drei Niederlassungen in Nordrhein-Westfalen ist ihrerseits eine 100- prozentige Tochtergesellschaft der WestLB.
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Die Münchner Industrieholding Aurelius kann auf ein erfolgreiches drittes Quartal zurück blicken. Wie aus den Zahlen hervorgeht, liegen sowohl Umsatz- als auch Ergebnisentwicklung über den bisherigen Erwartungen des Unternehmens. Der Umsatz der ersten neun Monate erhöhte sich demnach gegenüber dem Vorjahr von 181,7 Millionen Euro auf rund 465 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ohne positive Einmaleffekte aus der Erstkonsolidierung von Berentzen belief sich auf circa 34 Millionen Euro. Hiervon entfielen rund 28 Millionen Euro auf die operative Tätigkeit des Konzerns, rund 6 Millionen Euro auf die Auflösung negativer Unterschiedsbeiträge. Die Erstkonsolidierung der Berentzen-Gruppe wird insgesamt zu zusätzlichen positiven Einmaleffekten in der Höhe eines niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrages führen. "Bereits heute, rund einen Monat vor dem Veröffentlichungstermin unseres Neunmonatsberichts, deuten die uns vorliegenden ersten Zahlen auf ein sehr erfolgreiches Quartal hin?, erklärt Dirk Markus, Vorstandsvorsitzender von Aurelius.
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Die Verwerfungen an den globalen Finanzmärkten haben im dritten Quartal 2008 die weltweiten Aktivitäten bei Fusionen und Übernahmen (M&A) erheblich beeinträchtigt. Der ZEW-ZEPHYR M&A-Index fiel im September 2008 auf 113 Punkte. Dies ist der tiefste Stand seit mehr als vier Jahren. Damit befindet sich der Index derzeit zwar noch über seinem Startniveau von 100 Punkten im Januar 2000. Allerdings liegt er deutlich und nunmehr zum zweiten Mal in Folge unter seinem langjährigen Mittel von 125 Punkten.
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Staatsfonds aus dem Nahen Osten und Asien kaufen sich verstärkt bei europäischen und amerikanischen Unternehmen ein. Diese sind derzeit aufgrund der Finanzmarktkrise günstig zu haben. Deshalb sind sie für die Staatsfonds aus dem Nahen und Fernen Osten besonders attraktiv. Die staatseigenen Fonds der erdölexportierenden Länder sowie Asiens investierten allein im Jahr 2007 über 43 Milliarden Euro in europäische und US-amerikanische Konzerne. Für 21,6 Milliarden Euro beteiligten sie sich bereits im ersten Halbjahr dieses Jahres an westlichen Konzernen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung von Bureau van Dijk Electronic Publishing und vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung.
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Im Zuge der Subprime-Krise sind Fusionen und Übernahmen (fast) aus dem Blickpunkt der Investoren gekommen. Dennoch dokumentiert das M&A-Geschehen immer wieder neu die Lebendigkeit des Marktes. An dieser Stelle stellt Ihnen ab sofort die Redaktion von Anlage-Trends.de die aktuellen Zahlen und Informationen über die europäischen M&A-Aktivitäten vor.
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Private Equity-Investoren, die sich im vergangenen Jahr von ihren europäischen Portfoliounternehmen getrennt haben, erzielten bei ihren Investitionen im Verlauf des gesamten Investitionszeitraums im Durchschnitt eine Wertsteigerung von 89 Prozent. Investitionen in deutsche Unternehmen erwiesen sich dabei als besonders profitabel. Das sind Ergebnisse einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young. Die Private Equity-Gesellschaften trennten sich nach durchschnittlich 3,6 Jahren von ihren Investitionen. In diesem Zeitraum gelang den Investoren ein durchschnittlicher jährlicher Wertzuwachs von 24 Prozent. Dabei bemisst sich der Wertzuwachs aus der Differenz zwischen dem Preis, den der Investor bei seinem Einstieg in das Unternehmen bezahlt hatte, und dem Erlös, den er beim "Exit", also dem Verkauf des Unternehmens an einen anderen Investor oder dem Börsengang erzielt hat.
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Die Münchner Industrieholding Aurelius hat einen Anteil Ihrer Beteiligung an der französischen Bank Compagnie de Gestion et des Prêts (CDGP) verkauft. Käufer des Anteils in Höhe von 15 Prozent ist LaSer Cofinoga, ein Tochterunternehmen der größten französischen Bankengruppe, BNP Paribas. Der Kaufpreis für die Beteiligung beläuft sich auf rund 12 Millionen Euro. Damit ergibt sich für CDGP aktuell ein Marktwert in Höhe von insgesamt 80 Millionen Euro. CDGP ist eine Tochtergesellschaft der Quelle-Frankreich-Gruppe, die Aurelius im Juli 2007 von Arcandor erworben hatte. 1977 als hausinterne Bank zur Abwicklung von Ratenzahlungen gegründet, entwickelte sich das Unternehmen in den letzten Jahren nach eigenen Angaben zum landesweiten Spezialisten für Konsumentenkredite. Die CDGP verfügt heute über einen Stamm von 250.000 aktiven Kunden und eine Bilanzsumme von über 400 Millionen Euro.
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