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Die Themen der Zukunft

Chinesischer Schokohunger treibt Milch-Weltmarktpreis

Der Druck auf die deutschen Milchbauern werde trotz der aktuellen
Milchpreiserhöhungen aber wieder zunehmen. "Die Bauern haben einen
kurzfristigen Erfolg errungen, können sich darauf aber nicht
ausruhen", sagte Amann.

Auf die steigenden Rohstoffkosten etwa für Diesel müssten die Bauern auch künftig mit einer Erhöhung der Produktivität reagieren. Davon könne das Überleben vieler Betriebe abhängen, sagte Amann.

Zudem könnten die deutschen Preise vorübergehend wieder auf Talfahrt gehen. Die Milchbauern hatten mit einem zehntägigen Milchlieferstopp für einen Erzeugerpreis von mindestens 40 Cent je Liter Milch protestiert.

Preiserhöhungen für einzelne Produkte aus sozialen und ethischen Gründen seien in Deutschland jedoch kein neues Phänomen. Viele Verbraucher seien gewillt etwa für fair gehandelten Kaffee oder für tierschutzgerecht produzierte Eier tiefer in die Tasche zu greifen. "Fair-Trade-Kaffee ist schon lange kein Nischenprodukt mehr", sagte Amann.
(ATN/Uta Knapp-dpa, 03.08.2008)

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