Aktien haben sich im zurückliegenden Jahr erneut als lohnenswerte Geldanlage erwiesen. Es gehörte im Rückblick schon viel Pech dazu, bei den Standardwerten auf die falschen Papiere zu setzen. Allein der DAX legte seit Januar rund 20 Prozent zu. "Das Börsenjahr ist für Anleger gut gelaufen", sagte der Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Jürgen Kurz. Zudem erwarten Experten für das zurückliegende Jahr die Auszahlung einer Rekorddividende von rund 28 Milliarden Euro allein bei den DAX-Konzernen.
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Die Unternehmensgewinne ziehen wieder an und die Aktienmärkte scheinen sich vom steilen Kurseinbruch der Jahre 2008/2009 zu erholen. Ist das bereits ein Hinweis auf eine Rückkehr zur Normalität? Wahrscheinlich nicht, zumindest nicht im herkömmlichen Sinne. Letztes Jahr tauchte der Begriff der ?neuen Normalität? auf, wonach sich die volkswirtschaftlichen Realitäten in den nächsten Jahren erheblich von der ?alten? Realität vor der Krise unterscheiden sollen. Falls das tatsächlich der Fall ist: Was bedeutet das für Aktienanleger?
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Er ist trickreich und schafft es oft, selbst die schlauesten Menschen zu überlisten. Wer ist also dieser mächtige Zeitgenosse, dem nicht nur die weltweiten Börsen huldigen und der dennoch so oft übersehen wird? Der Basiseffekt steckt in jeder Datenreihe, die wir uns anschauen können. Und hinter ihm steckt nichts anderes als harmlose Prozentrechnung. Gemeint ist die Tatsache, dass die Berechnung einer prozentualen Veränderung immer mit einem Basiswert startet. Steigt der Preis von Milch von 19 Cent auf 29 Cent, dann sind die 19 Cent die Basis, von der aus die prozentuale Veränderung des Preises berechnet wird.
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Überlagert durch die aktuelle Finanzkrise war die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des Sozialstaats für eine Weile in den Hintergrund getreten. Nun ist die Sicherung des soziokulturellen Existenzminimums wieder in den Blick der Öffentlichkeit geraten. Mit der Forderung des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU), eine Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger als "Element der Abschreckung" einzuführen, ist eine Grundsatzdebatte über eine Reform der Grundsicherung für Arbeitssuchende entbrannt.
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Was ist von jemandem zu halten, der dem Ertrinkenden sagt: ?Lerne erst schwimmen, bevor ich dich rette?? Nichts! Genau so zynisch agieren derzeit allerdings Politiker in Europa. Wie ein Ertrinkender wird Griechenland in diesen Tagen vom Strudel einer Schuldenspirale in den Abgrund gerissen. Und wie reagieren die EU-Regierungen? Sie schwanken zwischen Hilflosigkeit und Aktionismus in Form von Strafzahlungen gegen den mittellos dastehenden Defizitsünder.
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Stürmische Zeiten für Banken: Die Kreditinstitute kämpfen 2010 nicht nur mit dem Vertrauensverlust nach der Finanzkrise, sondern auch gegen neue Konkurrenten. Sieben von zehn Fach- und Führungskräften im Bankensektor gehen davon aus, dass branchenfremde Wettbewerber ihnen Marktanteile abnehmen werden.
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Langeweile dürfte bei Aktienanlegern selten aufkommen. Es ist noch nicht einmal zwei Monate her, dass Anleger eifrig die tiefste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg einpreisten - und jetzt spricht man bereits von einer V-förmigen Erholung. Vor weniger als zwei Monaten fürchtete man den Zusammenbruch des gesamten Finanzsystems - jetzt strömen die Anleger wieder auf die Märkte, und das bei Kursen, die sich bereits verdoppelt oder sogar verdreifacht haben. Was hat sich also geändert? Und wichtiger noch: Wird diese Erholung von Dauer sein?
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Der Chef der Deutschen Bank , Josef Ackermann, hat hohe Bonus-Zahlungen an Banker kritisiert und einen Verzicht gefordert. "Für viele Menschen ist so manches, was gerade passiert, nicht mehr nachvollziehbar", sagte er der "Bild"-Zeitung. Führungskräfte hätten eine Vorbildfunktion und besondere Verantwortung, sie müssten dieser gerecht werden. Fehlleistung dürfe nicht belohnt werden, "schon gar nicht mit Steuergeldern".
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Die Europäische Zentralbank (EZB) hält ihr Pulver im Kampf gegen die schwerste Rezession seit Jahrzehnten trocken und muss dafür heftige Kritik einstecken. Die Frankfurter Währungshüter senkten am Donnerstag ihren Leitzins überraschend lediglich um einen viertel Prozentpunkt auf 1,25 von 1,5 Prozent. Zwar liegt der Leitzins damit so niedrig wie noch nie seit Einführung des Euro 1999. Finanzmärkte und Öffentlichkeit hatten aber mit einem kräftigeren Abwärtsschritt gerechnet, nachdem sich die Konjunktur in der Euro-Zone zuletzt weiter eingetrübt hatte. Gewerkschaftsvertreter, Finanzverbände und Analysten äußerten Kritik an dem Trippelschritt.
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EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat die Mitgliedsländer vor Alleingängen im Kampf gegen die Wirtschaftskrise gewarnt: "Staaten entscheiden in Zeiten der Krise eher nationalistisch. Wir als Kommission kämpfen dagegen und werden regelmäßig unter Druck gesetzt, vor allem bei den Wettbewerbsregeln." Dem Drängen der Staaten zu widerstehen, bezeichnete Barroso gegenüber der Zeit als eine Frage "über Leben und Tod nicht nur für die EU, sondern auch für Wohlstand und Beschäftigung in Deutschland". Einen funktionierenden Binnenmarkt nannte Barroso das "Herzstück der europäischen Integration". Deutschland habe als Exportnation vom Binnenmarkt in hohem Maß profitiert.
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Während die weltweite Finanzkrise Mitte 2008 Auswirkungen auf fast jede Industrie und jede Region hatte, blieben laut Nielsen Global AdView Pulse, dem Richtung weisenden Bericht zu globalen Werbetrends, die globalen Werbemärkte insgesamt stabil. In den drei Monaten von Juli zu September 2008 wuchs der globale Werbemarkt - basierend auf den Medien Zeitungen, Zeitschriften, TV und Radio - um plus 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hauptwachstumstreiber war dabei die Region Asien-Pazifik (plus 7,8 Prozent). Der nordamerikanische Werbemarkt erholte sich und verzeichnete unter anderem aufgrund der Olympischen Spiele und im Vorfelde der Präsidentenwahl ein Wachstum von plus 3,1 Prozent. In Europa fielen die gesamten Werbeausgaben allerdings bereits im dritten Quartal deutlich um minus 5,9 Prozent
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