Internationale Finanzinstitutionen planen ein bis zu 25 Milliarden Euro schweres Hilfspaket für Mittel- und Osteuropa. Mit dem koordinierten Programm wollen Weltbank und die europäischen Förderbanken EIB und EBRD über zwei Jahre Finanzinstituten und anderen angeschlagene Firmen unter die Arme greifen.
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Nach Rekordwerten 2008 wird der deutsche Außenhandel mit Mittel- und Osteuropa in diesem Jahr die Wirtschaftskrise kräftig zu spüren bekommen. Angesichts massiver Finanzschwierigkeiten zahlreicher osteuropäischer Volkswirtschaften forderte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA) die EU-Länder auf, ihre östlichen Mitgliedern und Nachbarn in der Krise nicht im Stich zu lassen. Der EU-Krisengipfel am 1. März müsse ein klares Signal in diese Richtung aussenden. Die deutschen Exporte nach Mittel- und Osteuropa stiegen dem Ausschuss zufolge 2008 um neun Prozent auf einen neuen Rekord von 166 Milliarden Euro. Auch das Handelsvolumen mit der Region insgesamt erreichte mit einem Plus von zehn Prozent einen neuen Spitzenwert von 307 Milliarden Euro. Seit November zeigten sich aber deutliche Abschwächungen, die auf "ein schwieriges Jahr" für die deutsche Exportwirtschaft in dieser Region hindeuteten. "Dies wird Spuren bei den deutschen Ausfuhren hinterlassen", sagte der Ausschussvorsitzende Klaus Mangold.
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Roland Berger Strategy Consultants und die Internet-Plattform SeeNews.com haben erstmals ein Ranking der 100 größten Unternehmen Südosteuropas gemessen am Nettoumsatz erstellt. An der Spitze des neun Länder umfassenden Rankings liegen die regionalen Öl- und Gasgesellschaften. Die kroatische INA ist mit einem Nettoumsatz von 3,7 Milliarden Euro das größte Unternehmen, gefolgt von der rumänischen Petrom (3,4 Mrd.) und der serbischen Naftna Industrija Srbije (3,2 Mrd.). Insgesamt erwirtschaften die Top-100 einen Nettoumsatz von rund 70 Mrd. Euro. Mit 46 Firmen im Ranking nehmen Slowenien (24) und Kroatien (22) klar die führende Position in der Region ein. Rumänien und Serbien sind die beiden anderen großen Marktteilnehmer. Sie verfügen mit je 15 Unternehmen im Ranking über weniger, aber tendenziell umsatzstärkere Unternehmen.
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Internationale Unternehmen in Ungarn zahlen ihren Mitarbeitern auf allen Hierarchieebenen rund doppelt so viel wie vor zehn Jahren: 1999 erhielt ein Geschäftsführer Bruttojahresgesamtbezüge in Höhe von 48.200 Euro, 2008 waren es 87.700 Euro. Führungskräfte der beiden Ebenen unterhalb der Geschäftsführung haben ihre Gehälter von 20.700 Euro auf durchschnittlich 42.100 Euro im Jahr gesteigert. Fachkräfte erhalten aktuell 18.700 Euro anstatt 9.100 Euro und Arbeiter verdienen inzwischen mehr als 9.400 Euro im Vergleich zu 3.800 Euro vor zehn Jahren.
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Vor dem Besuch des IWF-Präsidenten Strauss-Kahn nutzte unser Osteuropa-Korrespondent, Andreas Gulya, die Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem ungarischen Finanzminister, János Veres, MSZP (Ungarische Sozialistische Partei). Große Fragestellung natürlich: Steht Ungarn vor der Staatspleite oder ist sie schon im vollen Gange? Der Anlage-Trends.de-Reporter versucht, das Rätsel "Ungarn" zu lösen.
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Die Ungarn müssen im Moment eine der größten Wirtschaftskrisen ihrer Geschichte durchstehen, denn die weltweite Finanzkrise ging auch an den Magyaren nicht vorbei. In diesen turbulenten Zeiten traf sich der Osteuropa-Korrespondent der Anlage-Trends.de-Redaktion, Andreas Gulya, mit einem der einflussreichsten Manager des Landes: György Mosonyi. Er ist CEO von MOL, dem führenden Mineralölkonzern und größten Unternehmen in Ungarn. Mit ihm sprachen wir über die Wirtschaftskrise in Ungarn, die Perspektiven von MOL und der Mineralölwirtschaft in Osteuropa.
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Noch vor zehn Jahren bot Russland das Bild einer ehemaligen Supermacht im freien Fall. Heute weist der Staat eine der weltweit besten Wachstumshistorien der jüngeren Vergangenheit auf. Sowohl Handelsbilanz als auch Staatshaushalt weisen Überschüsse auf und mit einer starken Führung ist politische Stabilität zurückgekehrt und die Macht der Oligarchen eingedämmt worden. Doch seit seinem Jahreshoch Mitte Mai verlor der russische RTS-Index in kürzester Zeit rund die Hälfte seines Wertes. Die Grundstimmung drehte sich scharf in Richtung Bärenmarkt. Was steckt hinter diesem abrupten Umschwung? Und wie geht es weiter?
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Russland hat sich in eindrucksvoller Weise auf dem internationalen Parkett zurückgemeldet. Doch die wirtschaftliche Erfolgsbilanz der letzten Jahre steht noch auf wackeligen Beinen. Der russischen Regierung muss zur Absicherung des Wachstums die Schaffung einer modernen Infrastruktur, die Implementierung wettbewerbsfähiger Produktionstechnologien sowie die umfassende Qualifizierung von Arbeitskräften gelingen. Für westliche Unternehmen bedeutet die Investitionsoffensive eine einmalige Chance, in den attraktiven Markt einzusteigen. Besonders interessant sind neben dem Infrastrukturbereich Einzelhandel und Tourismus.
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Dank deutlich unter den Maastricht-Kriterien liegenden Wirtschaftskennzahlen kann die Slowakei im Januar 2009 der Europäischen Währungsunion (EWU) beitreten. Die Euro-Einführung wird jedoch nur ein weiterer Schritt in einem langwierigen Aufholprozess zu den Kernländern Eurolands sein, da die EWU-Mitgliedschaft kein Garant für eine reibungslose wirtschaftliche Entwicklung ist. So kam es zum Beispiel in Portugal nach dem EWU-Beitritt zu einer lang anhaltenden Wirtschaftskrise. In Slowenien beschleunigte sich die Inflation stark. Im Fall der Slowakei ist die nachhaltige Konvergenz der Teuerung weniger fraglich, obgleich erhebliche Notwendigkeit für eine zukünftige Preisniveauanpassung besteht. Im Vergleich ist die Slowakei der bislang ärmste EWU-Teilnehmer.
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Russland ist in den letzten zehn Jahren zu einem der Länder mit den höchsten ausländischen Direktinvestitionen unter den Emerging Markets aufgestiegen. Die russische Expansion ins Ausland konzentrierte sich zunächst auf die GUS-Länder, anschließend zunehmend auf die Industrieländer und Afrika.
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