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Die Themen der Zukunft

Lateinamerika

Wie Brasilien eine Chance verpassen könnte

Empirische Evidenz deutet daraufhin, dass die Sparquote ansteigt nach einer Beschleunigung des Wirtschafswachstums. In Brasilien scheinen wirtschaftliche Reformen und Stabilisierung genau eine solche Beschleunigung ausgelöst zu haben. Um mittelfristig (noch) höheres Wachstum zu erzielen, sollte die Regierung versuchen, den gerade enstehenden Tugendkreislauf von höherem Wachstum und höheren Spar- und Investitionsquoten nicht durch eine weitere Erhöhung des Staatsverbrauchs zu unterminieren.
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Lateinamerika

Brasilien: Besserer Ausblick

Im Zuge der Weltwirtschaftskrise wird auch Brasilien in diesem Jahr nicht von einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums verschont bleiben, eine Finanzkrise ist jedoch nicht zu erwarten. Die brasilianische Wirtschaft ist gut aufgestellt für einen wirtschaftlichen Aufschwung, sobald sich die internationale Wirtschaftslage stabilisiert hat. Aufgrund seiner umfangreichen Devisenreserven, seines soliden öffentlichen Schuldenstands und der Stabilität des Bankensystems haben sich die kurz- und mittelfristigen Wachstumsperspektiven Brasiliens relativ zu vielen anderen Schwellen- und Industrieländern verbessert. Die brasilianische Volkswirtschaft ist im Vergleich zu den anderen Ländern besser positioniert, der Weltwirtschaftskrise erfolgreich entgegenzutreten.
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Lateinamerika

Lateinamerika - Kontinent der Extreme

Die Aktienmärkte in Lateinamerika gehörten in den vergangenen Jahren zu den großen Gewinnern. Um mehr als 550 Prozent legte der MSCI Latin America, der Index für Süd- und Mittelamerika, auf Sicht der vergangenen fünf Jahre zu - trotz starker Rückgänge in den vergangenen Monaten. Größter Aktienmarkt der Region ist mit Abstand Brasilien, gefolgt von Mexiko. Länder wie Chile, Peru und Argentinien spielen dagegen bei Investoren nur eine verhältnismäßig kleine Rolle, Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Paraguay oder Venezuela aufgrund verschiedener politischer und wirtschaftlicher Probleme so gut wie gar keine. Brasilien ist aufgrund seiner großen Bevölkerungszahl, einer wirtschaftsfreundlichen Regierung und vor allem dank seiner riesigen Rohstoffvorkommen der wirtschaftliche Motor des Kontinents.
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Lateinamerika

Mexiko: Zwischen Migration und Abwanderung

Mexiko ist sowohl von Zuwanderung und Transmigration - vor allem von Mittelamerika ausgehend in die USA - betroffen, als auch von Abwanderung, zumeist in die USA. Während des vergangenen Jahrhunderts war die Abwanderung am stärksten, dennoch haben alle drei Migrationsformen Spuren hinterlassen. Eines der ungewöhnlichsten Merkmale der mexikanischen Migration ist die Konzentration von 98 Prozent der Auswanderer an einem Zielort - den USA.
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Lateinamerika

Brasilien: Zunehmende Stabilität der Volkswirtschaft

Jüngste Research-Ergebnisse sollen zeigen, dass die internationalen Investmentbanken das Wachstumspotenzial und die Attraktivität der BRIC-Länder möglicherweise zu hoch einschätzen. Eine Analyse eines Schweizer Research-Instituts zeigt, dass die EU-Länder und Großbritannien weiterhin viel attraktivere Märkte für deutsche mittelständische Unternehmen sind als die BRIC-Länder.
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Lateinamerika

Zentralamerika und Mexiko wollen globalen grünen Fonds

Die Staaten Mittelamerikas, der Karibik und Mexiko haben beschlossen, sich für die Schaffung eines globalen "grünen Fonds" zur Bekämpfung der Klimaschäden einzusetzen. Bei ihrem Gipfeltreffen in der honduranischen Stadt San Pedro Sula stimmten sie für eine Initiative des mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón. In den Fonds soll demnach eine Milliarde Dollar (etwa 639 Millionen Euro) eingezahlt werden.
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Lateinamerika

MAN und VW planen Komponentenwerk in Brasilien

Der VW-Konzern und der Lastwagenhersteller MAN prüfen einem Pressebericht zufolge den Bau eines Komponentenwerkes in Brasilien. Unter Berufung auf VW-Aufsichtsratskreise berichtet das Magazin "WirtschaftsWoche", in der Fabrik könnten unter anderem Motoren und Achsen für das Volkswagen-Nutzfahrzeug-Werk im brasilianischen Resende gebaut werden. Auch eine eigene Lastwagen- Fertigung für MAN sei im Gespräch. Frühestmöglicher Starttermin sei das Jahr 2010. Zurück gingen die Gespräche auf einen Vorstoß von MAN- Chef Hakan Samuelsson. Der Lastwagenbauer leide unter Kapazitätsengpässen in seinen deutschen Werken.
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Lateinamerika

Banken in Lateinamerika profitieren

In der Vergangenheit war die wirtschaftliche Entwicklung Lateinamerikas von Auf- und Abschwungszyklen sowie schweren Wirtschaftskrisen geprägt. In den letzten vier Jahren erwies sich das reale BIP-Wachstum jedoch als kräftiger und weniger volatil; im Zeitraum von 2004 bis 2007 erreichte es beachtliche 5,2% gegenüber dem Vorjahr, und lag damit deutlich über dem historischen Durchschnitt. In einem positiven Umfeld hoher Rohstoffpreise und niedriger Zinsen stiegen sowohl die Exporte als auch die Kapitalzuflüsse; auch die erfolgreiche Wirtschaftspolitik der Länder Lateinamerikas spielte eine Rolle.
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Lateinamerika

Die Stunde der Multilatinas

Indien, China, Südafrika und Russland bringen neue multinationale Unternehmen hervor. Und auch in Lateinamerika, insbesondere in Mexiko und Brasilien, entstehen erfolgreiche ?Multis?, so genannte Multilatinas.
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Lateinamerika

Kuba - Politik lässt Touristen meist unberührt

Weiße Karibikstrände, viele Spitzenhotels und ein umfangreiches Kulturangebot: Kuba ist seit Jahren für viele Deutsche ein Traumziel. Mit dem Rückzug von Fidel Castro und einer Öffnung des Landes könnte das Urlaubsparadies neuen Aufwind erhalten. Doch derzeit erwarten viele Reiseveranstalter in Deutschland keine große Änderungen - schließlich spielt die Politik für viele Urlauber keine Rolle und Kuba gilt als sicheres Land. Erst wenn die USA ihren Kuba-Boykott aufgeben würden, könnte das den Kuba-Tourismus deutlich verändern.
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