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Die Themen der Zukunft

Meisten gefährlichen Waren in EU kommen aus China

Die Behörden hätten ihre Verantwortung für die Sicherheit der
Bürger sehr viel stärker wahrgenommen, sagte Kuneva. Aus China kamen
demnach im vergangenen Jahr 700 gemeldete Produkte. Die Behörden der
Mitgliedsstaaten kontrollierten Waren aus China besonders aufmerksam.
Die Zusammenarbeit mit chinesischen Behörden habe sich stark
verbessert. China habe erhebliche Anstrengungen zur Verstärkung der
Kontrollen bei Spielzeug unternommen. Die chinesischen Behörden
hätten mehr als 3500 Hersteller überprüft. Gut 700 Unternehmen sei
die Exportlizenz aberkannt worden.

Für Spielzeug muss es nach Ansicht des Bundesverbands der
Verbraucherzentralen ein Verbot von Stoffen geben, die Krebs
erzeugen,
das Erbgut verändern und fortpflanzungsschädigend sind. Die
Grenzwerte, die geplant seien, reichten nicht, sagte Vorstand Gerd
Billen. Die Kontrollbehörden der Bundesländer müssten mehr Personal
bekommen, bundesweit sei eine Melde- und Informationsstelle nötig.

Auf Spielzeug und andere Produkte für Kleinkinder entfiel mehr als
ein Drittel der angezeigten Artikel, allein 417 Spielwaren wurden den
Angaben zufolge vom Markt genommen. Für die Aufsichtsbehörden hätten
Kontrollen in diesen Produktgruppen eine große Bedeutung, sagte
Kuneva. Als Gründe für die höhere Trefferzahl nannte sie unter
anderem die effektivere Durchsetzung der Sicherheitsbestimmungen
sowie das zunehmende Problembewusstsein der Unternehmen. Seit 2004
habe sich die Anzahl der Meldungen verdreifacht. Damals waren neue
Vorschriften zur Produktsicherheit in Kraft getreten.
(ATN/dpa, 21.05.2008)

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