Mit einer Passage aus Michael Endes "Lukas der Lokomotivführer" wollte Nürnbergs Wirtschaftsreferent Roland Fleck (CSU) seine chinesischen Gäste erheitern: Darin verspricht der chinesische Kaiser, er werde Lukas die schönsten Gleise und prunkvollsten Bahnhöfe bauen. Doch der eigentlich zur Übersetzung einer Machbarkeitsstudie "China-Landbridge" in die Nürnberger IHK-Zentrale geladene Dolmetscher geriet hörbar ins Stocken: "Lukas was?", fragte er.
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Die weltweit schwerste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg hat die Preise der stark zyklischen Industriemetalle unter Druck gesetzt. Wie konjunktursensibel ist aber die Metallnachfrage tatsächlich? Was lehren uns die Erfahrungen der Vergangenheit? Und inwiefern unterscheidet sich die aktuelle Situation von vorangegangenen? Unsere Analyse bestätigt die starke Zyklik der Metallnachfrage. Darüber hinaus ist jedoch bei den aktuellen Prognosen zu beachten, dass bedingt durch den Metallboom in China die Nachfrage nach Industriemetallen seit Anfang der Jahrzehnts anders als in der Vergangenheit überproportional zur Weltwirtschaft gewachsen ist. Chancen und Risiken liegen damit einmal mehr in China.
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Berichterstattung über Wirtschaft und Finanzmärkte der BRIC-Länder Brasilien, Russland, Indien und China konzentriert sich oft auf die Devisenreserven. Die ausländischen Direktinvestitionen (ADI) der BRIC-Länder spielen dabei üblicherweise eine geringere Rolle. Obwohl das ADI-Volumen der vier Länder relativ gering ist, besteht hier jedoch erhebliches Potential. Aufgrund der Größe seiner Volkswirtschaft, seines raschen Wirtschaftswachstums, hoher Außenhandelsüberschüsse und politisch-strategischer Anreize verfügt China über das mit Abstand größte Potential für ausländische Direktinvestitionen. Im Verlauf der gegenwärtigen Krise wird sich zeigen, ob China der Realisierung dieses Potentials näher kommt.
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Kupfer profitierte gestern von Gerüchten, wonach China seine staatlichen Kupferreserven weiter aufstocken soll. Eine offizielle Bestätigung hierfür gibt es nicht. Die Daten zu den Kupferimporten im Januar werden in einigen Wochen darüber Klarheit schaffen. Gut informierten Kreisen zufolge will das zuständige Büro für die Staatlichen Reserven die Kupferbestände auf eine Million Tonnen aufstocken, was in etwa einer Verdreifachung der Bestände bedeuten würde. Die rekordhohen Kupferimporte im Dezember legen nahe, dass China schon Ende 2008 damit begonnen hat.
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Für den IWF-Boss Dominique Strauss-Kahn ist 2009 ein achtprozentiges Wirtschaftswachstum in China durchaus im Bereich des Möglichen. Es sei jedoch eine Herausforderung, dieses hohe Ziel zu erreichen, meinte er weiter. Für Strauss-Kahn habe China noch Optionen für weitere Maßnahmen zur Ankurbelung der eigenen Konjunktur. Für China prognostizierte der IWF noch vor kurzem ein Wachstum von 6,7 Prozent in diesem Jahr. Im letzten Jahr hatte die chinesische Regierung fast eine halbe Billion Euro für ein Konjunkturprogramm zur Verfügung gestellt. Mittlerweile ist weiteres Rettungspakekt im Gespräch, um die Wirtschaft anzukurbeln.
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Die dramatischen Kursverluste an den chinesischen Börsen seit Beginn des Jahres haben das Vertrauen in einen Markt, der in den vergangenen Jahren mit fulminantem Wirtschafts- und Kapitalmarktwachstum beeindruckt hat, ins Wanken gebracht. Doch obwohl auch die chinesischen Aktienmärkte in den Strudel der globalen Finanzkrise geraten sind, meinen die Investmentexperten von Invesco Hong Kong, dass China besser aufgestellt sei als entwickelte Märkte, um sich dem Abwärtssog der globalen Finanzkrise zu entziehen. So könne China aus der "Pole Position" in die nächste Erholungsphase starten.
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Die Olympischen Spiele in Beijing sind vorrüber. Die ganze Welt schaute auf die chinesische Hauptstadt und sah eine dynamisch wachsende Megastadt, in deren Einzugsgebiet etwa 16 Mio. Menschen leben. Dynamik bedeutet Veränderung, und dies bietet Investitionschancen. Es geht um Wohnungen, Büroflächen und den Ausbau der städtischen Infrastruktur. Doch China ist mehr als Beijing - viel mehr: Es gibt heute fast 100 Millionenstädte in China, viele der ursprünglich kleineren Städte sind deutlich schneller gewachsen als Beijing. Shenzhen, heute mit 7,5 Mio. Einwohnern Chinas viertgrößte Stadt, war 1980 kaum größer als Bonn. Zudem ist der Nachholbedarf in anderen Städten höher als in der Hauptstadt, denn im Vorfeld der Olympischen Spiele wurde gerade in Beijing umfangreich in die Infrastruktur investiert.
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Wenn morgen in Peking die Olympischen Spiele eröffnet werden, ist das für das Reich der Mitte ein symbolischer Moment: Gilt doch die acht als Glückszahl und das Datum 08.08.2008 als besonders vielversprechend. Die Ziffer acht ? "ba" auf Hochchinesisch und "fa" auf Kantonesisch - steht nämlich für Reichtum und Gewinn in allen Lebensbereichen. Dass die Spiele genau um 8 Minuten nach 8 Uhr abends Ortszeit beginnen, ist also mehr als eine nette Zahlenspielerei, sondern soll der Veranstaltung, den Sportlern, den internationalen Gästen und ganz China Glück bringen.
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Trotz wachsender wirtschaftlicher Belastungen scheint die Werbewelt nach den neuesten Zahlen von Nielsen noch nicht aus dem Tritt geraten zu sein. Nach Global AdView Pulse von Nielsen, dem entscheidenden Bericht zu weltweiten Werbetrends mit Marktanalysen, stiegen die Werbeausgaben im ersten Quartal 2008 weltweit um etwas mehr als vier Prozent. Die Werbeaufwendungen verteilten sich auf die einzelnen Länder im Zeitraum zwischen Januar und März 2008 dabei wie folgt: während sich die Werbeausgaben in Afrika um mehr als 16 Prozent und im asiatisch-pazifischen Raum um fast 10 Prozent erhöhten, fiel die Steigerung in den stärker entwickelten Ländern Nordamerikas und Europas dagegen erheblich geringer aus - die Zahlen für die Werbeausgaben in Nordamerika wuchsen nur um ein Prozent und blieben in Europa nahezu konstant (minus 0,4 Prozent). Dadurch verloren diese beiden Regionen dementsprechend beim Marktanteil einen Punkt an den asiatisch-pazifischen Raum. Weitere Erkenntnis: Chinas Werbemarkt wächst am schnellsten.
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China bleibt das Sorgenkind Nummer eins für Europas Verbraucherschützer: Mehr als die Hälfte der 2007 in der Europäischen Union als gefährlich eingestuften Produkte kam aus dem Land in Fernost. Die mit Abstand meisten Beanstandungen gab es bei Spielwaren, wie EU-Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva sagte. Insgesamt stieg die Zahl monierter Waren im vergangenen Jahr um mehr als 50 Prozent auf 1605 - 2006 waren es noch 1051. Mit 163 Anzeigen (12 Prozent) wurden die meisten Produkte in Deutschland gemeldet, je rund acht Prozent entfielen auf Griechenland, die Slowakei, Ungarn und Spanien. Die Verbraucherzentralen forderten ein Verbot gefährlicher Stoffe.
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Nach den USA ist China mittlerweile der größte Automarkt der Welt. Auch unter den Herstellern nimmt das Reich der Mitte längst eine Spitzenstellung ein. Da ist es kein Wunder, dass eine Automesse in Peking mindestens so viel Beachtung findet wie die Branchengipfel in Genf, Frankfurt/Main oder Detroit. Auch wenn das Gros der Aussteller aus dem Inland kommt, die meisten ausländischen Fahrzeuge in Kooperationen entstehen und deshalb kaum für den Export bestimmt sind und der Geschmack von Maos Erben mit dem europäischen nur bedingt vereinbar ist, hat das Messeprogramm der "Auto China" (noch bis 28. April) längst auch im Ausland eine große Bedeutung.
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