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Die Themen der Zukunft

Heißer Wüstensound vom Feinsten

Wind- und Wetter-Experten sollten es genau wissen: Der wegen der starken Temperaturunterschiede zwischen der Sahara und dem Mittelmeer insbesondere im Frühjahr und Herbst aus südlichen oder südöstlichen Richtungen gen Europa wehende Scirocco ist keinesfalls ein frischer, sondern ein heißer Wind.

Kommen wir zur Sache: So jung und dynamisch wie mit der Neuauflage des 1992 eingestellten Sportcoupés für jedermann hat sich Volkswagen schon seit langem nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt. Mit 4,26 Meter Länge, 1,81 Meter Breite und 1,40 Meter Höhe ist der Fronttriebler kompakt genug, um problemlos als kleines und handliches Auto durchzugehen.

Mit 2,58 Meter Radstand bietet der Scirocco ausreichend und bequem Platz für vier Personen plus dazugehöriges Gepäck. Allerdings sind Reisetaschen und Getränkekisten über eine hohe Ladekante zu wuchten. Auch die auf Grund der wuchtigen Kopfstützen im Fond nicht wirklich gute Sicht war für uns gewöhnungsbedürftig.

Generell ist an Bord des sich auf Module von Golf, Eos und Passat bedienenden Zweitürers alles haargenau so wie von Volkswagen gewohnt. Als Aggregate arbeiten antritts- und durchzugsstarke Vertreter der aktuellen Turbo-Direkteinspritzer-Generation. Ein TDI und drei TSI mit 122 bis 200 PS Leistung stehen zur Auswahl.

Alle Motorvarianten gehen sorgsam mit den Treibstoffen um und erfüllen mit Ausnahme des Spitzen-Aggregats schon jetzt die zukünftige Euro-5-Abgasnorm. Serienmäßig sind alle mit Handschaltung ausgestattet. Gegen Aufpreis gibt es für die ab 140 PS starken Modelle auch das automatisierte Doppelkupplungsgetriebe DSG - beim TDI und 200-PS-TSI mit gleichfalls sechs, beim 160 PS starken Benziner wegen des geringeren Drehmoments mit sieben Fahrstufen.

Notorisches Untersteuern steht bei Volkswagens neuem Sportwagen ebenso wenig zu befürchten wie ein allzu raubeiniger Auftritt. Wir waren mit dem Auftritt des Scirocco mehr als zufrieden. Ob auf der Autobahn oder im wuseligen Stadtverkehr, unser Testwagen präsentierte sich in jeder Verkehrssituation auf der Höhe der Zeit. Vor allem seine agiles Fahrverhalten und seine Wendigkeit überzeugte uns.

Fazit: Wer eine Alternative zum 1er von BMW sucht, hier ist sie.
(ATN/Dieter Hintermeier)

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