Die Themen der Zukunft
Weinjahrgang 2007 hat sehr gute Qualität
Die Reben hätten von einer langen Vegetationszeit profitiert,
erklärten die Statistiker. "Aufgrund des trockenen und warmen Aprils
setzte das Wachstum früh ein, und so war bereits Anfang Juni die
Blüte abgeschlossen." Die Lese habe später begonnen als üblich und
länger gedauert. Die kühlen Nächte im September hätten dafür gesorgt,
dass die Trauben gesundgeblieben seien.
Rund 65 Prozent der
Erntemenge stammten aus weißen Trauben. Ihr Anteil sei seit vier
Jahren stabil, nachdem es seit Mitte der 1990er Jahre einen Rückgang
zugunsten roter Rebsorten gegeben hatte.
Im größten deutschen Anbaugebiet Rheinhessen wurden 2,8 Millionen
Hektoliter geerntet und damit 11 Prozent mehr als im Jahr davor. In
der Pfalz gab es ein Plus von 21 Prozent auf 2,5 Millionen Hektoliter
und an der Mosel von 12 Prozent auf 0,9 Millionen Hektoliter. Größere
Zuwächse habe es auch am Mittelrhein mit 22 Prozent auf 34.000
Hektoliter und an der Nahe mit 21 Prozent auf 397.000 Hektoliter
gegeben. Nur die Ahr verzeichnete mit einer Erntemenge von 45 600
Hektolitern einen Rückgang von 4,3 Prozent.
(ATN/dpa, 28.02.2008)