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Patentverwerter will von Nokia zwölf Milliarden Euro

Nach Angaben von IP-Com-Vertretern geht es um insgesamt 1000
Patente in 160 Patentfamilien.
Darunter seien Patente, die
"essenziell" fürs mobile Telefonieren in den Standards GSM und UMTS
seien; bei ihnen gehe es zum Beispiel um die Verschlüsselung bei SIM-
Karten oder Multimedia-Mitteilungen (MMS). IP-Com habe die Patente
Ende 2006 von der Robert Bosch GmbH gekauft.
Das "Handelsblatt" hatte über die Klage berichtet. IP-Com verlange Lizenzgebühren von jährlich mehr als 600 Millionen Euro auf 20 Jahre. Gespräche mit Nokia über die Patente liefen bereits seit sechs Jahren.

Nokia konterte, die Klage berücksichtige nicht, dass die Robert
Bosch GmbH als ursprüngliche Patent-Inhaberin ihre Verpflichtungen
gegenüber Standardisierungsorganisationen sowie gegenüber Nokia nicht erfüllt habe.
Stattdessen habe man die Patente an IP-Com verkauft,
das ein Unternehmen im Besitz von juristischen Bosch-Beratern sei,
sagte die Sprecherin des finnischen Unternehmens. Die Erwartungen von
IP-Com bei der auf zwölf Milliarden Euro bezifferten Klage seien aus
Nokia-Sicht "total unrealistisch".
(ATN/dpa, 31.01.2008)

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