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Die Themen der Zukunft

Erfinder melden knapp 48.000 neue Patente an

"Die Industrie in Baden-Württemberg ist anscheinend in der Tat die
innovativste in Deutschland", sagte Schade.
"Die sogenannten
Südstaaten hatten immer die Nase vorn." Mit durchschnittlich 127
Anmeldungen pro 100.000 Einwohner liegt Baden-Württemberg weit über
dem bundesdeutschen Durchschnitt von 58 Anmeldungen. Bayern steht mit
durchschnittlich 109 Anmeldungen an zweiter, Nordrhein-Westfalen mit
45 Anmeldungen an dritter Stelle. Unter den neuen Bundesländern stehe
Thüringen mit 26 angemeldeten Erfindungen an erster Stelle.

Auch bei den aktivsten Patentanmeldern war mit der Robert Bosch
GmbH (2509) ein Unternehmen aus Baden-Württemberg Spitzenreiter.
Die Siemens AG, die im Vorjahr die Liste angeführt hatte, kam mit 2474
Anmeldungen auf Rang Zwei. Die innovativsten Bereiche waren die
Fahrzeug- und die Maschinenbauindustrie. Insgesamt ist die Zahl der
Patentanmeldungen gegenüber dem Vorjahr um 407 auf 60.992 gestiegen - vor allem dank zahlreicher Anträge von Forschern aus dem Ausland.
Diese sind nach Angaben von Schade in den vergangenen beiden Jahren "sprunghaft" gestiegen. Das liege wohl daran, dass die deutsche
Behörde verglichen mit vielen Patentämtern im Ausland schneller und
kostengünstiger sei.

Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) ist die Zentralbehörde
für den gewerblichen Rechtsschutz in Deutschland.
Mit seinen
Vorläufern - dem Kaiserlichen Patentamt und dem Reichspatentamt -
kann das DPMA auf eine Geschichte von mehr als 130 Jahren
zurückblicken. Nach eigenen Angaben hat die Behörde, die dem
Bundesjustizministerium untersteht, derzeit rund 2500 Beschäftigte.
(ATN/dpa, 14.03.2008)

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