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Die Themen der Zukunft

Investmentklima auf hohem Niveau

So war bei der Gruppe der "Optimisten", die eine positive Börsenentwicklung für "wahrscheinlich" oder sogar "sehr wahrscheinlich" halten, die Steigerung der Alternative "sehr wahrscheinlich" besonders deutlich. "Der Anteil derjenigen, die besonders positiv gestimmt sind, hat sich von 2,0 Prozent auf 4,2 Prozent mehr als verdoppelt", betont Servais. Bei den "Pessimisten", die steigende Kurse für "unwahrscheinlich" oder sogar "sehr unwahrscheinlich" halten, sank dagegen der Anteil der sehr pessimistischen Anleger von 15,0 auf 10,9 Prozent. "Hier verschob sich die Stimmung zu der weniger negativen Ausprägung", so Servais.Diese leichte Stimmungserholung der Privatanleger zeigt sich auch im J.P. Morgan Asset Management Investor Confidence-Gesamtindex: Der Mittelwert aus allen Antworten stieg um 1,0 Prozentpunkte an. Mit einem Minuswert von 2,7 liegt der Index nach wie vor deutlich im negativen Bereich. Nachdem die Anlegerinnen im Vormonat noch positiver gestimmt waren als die männlichen Befragten, kehrte sich der Trend im Januar wieder um: Mit einem Indexwert von -1,8 zeigen sich die Männer wieder deutlich optimistischer als die Frauen (Indexwert von -3,9), die in ihren Einschätzungen üblicherweise vorsichtiger sind.

Auch nach Einführung der Abgeltungssteuer lässt sich weiterhin ein interessantes Phänomen rund um die Anlageneigung beobachten: Die Bereitschaft, in den nächsten sechs Monaten weitere Investitionen vorzunehmen, zeigt sich trotz der Turbulenzen verhältnismäßig stabil. Sie liegt trotz eines leichten Minus von 0,4 Punkten mit 35,8 Prozent deutlich höher, als die Quote von 24,8 Prozent Börsen-Optimisten vermuten ließe. "Auch wenn sich die Schere zwischen Investmentneigung und Optimismus seit Ende Dezember wieder leicht geschlossen hat: Einen deutlichen Sondereffekt aufgrund der Einführung der Abgeltungssteuer hat es nicht gegeben", erläutert Jean Guido Servais diese Entwicklung.

Trotz der Stabilität bei den anlagefreudigen Investoren steht mit 57,1 Prozent (-0,4 Punkte) nach wie vor mehr als jeder zweite Privatanleger weiteren Investitionen skeptisch gegenüber. Im Januar zeigten sich die Favoriten für weitere Investments uneinheitlich: Der Trend zur Sicherheit ist einerseits wieder stärker spürbar, und so legten Tagesgeldkonten deutlich zu. Mit einem Plus von 1,8 Punkten auf 15,6 Prozent liegt dieses konservative Investment nun in der Anlegergunst vorn. Das Sparbuch verlor andererseits 0,7 Punkte und liegt mit 12,2 Prozent noch hinter den Investmentfonds (12,3 Prozent). Diese verzeichneten einen Rückgang um 2,7 Prozentpunkte, behaupten sich aber weiterhin auf dem zweiten Rang. Trotz der nach wie vor volatilen Aktienmärkte sank die Bereitschaft zu Direktinvestments in Aktien lediglich um 0,1 Prozentpunkte auf 6,7 Prozent.
(ATN/JPMorgan Asset Management-Unternehmensinformationen, 06.02.2009)

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