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Die Themen der Zukunft

Leitartikel: Infrastruktur

Privates Geld für die Autobahn

Der Anstieg auf der A 4 kurz vor Eisenach ist tückisch. Im Schritttempo quälen sich immer wieder Lkw auf dem steilen Autobahnabschnitt die Hörselberge hinauf. Auf der Überholspur ziehen schnellere Fahrzeuge vorbei - die Fahrer sind immer gewärtig, dass ein Pkw zwischen den Lkw hervorkommt und sich in eine Lücke drängelt. Staus sind alltäglich. Die dichten Wälder beidseits der Trasse und der Blick auf die Wartburg, wenn man es endlich bis ganz nach oben geschafft hat, entschädigen nur die wenigsten Fahrer für den Stress.
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Infrastruktur

Baubedarf und regionale Unterschiede

Das Jahr 2009 markierte für den deutschen Wohnungsbau den tiefsten Punkt seit mindestens 50 Jahren - zumindest mit Blick auf die Fertigstellungen. Die damit oft verbundene Sorge vor einer neuen Wohnungsnot ist allerdings stark übertrieben; nur in wenigen Ballungsräumen ist tatsächlich mit Verknappung zu rechnen.
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Infrastruktur

Einbruch in der europäischen Bauwirtschaft

Im vergangenen Jahr verzeichnete das europäische Bauvolumen einen Rückgang um rund 2 1/2 Prozent. Für 2009 rechnen die 19 Euroconstruct-Institute, darunter auch das Münchner ifo Institut, mit einem noch dramatischeren Rückgang von ca. 4 1/2 Prozent. Eine Stagnation erwarten die Experten im nächsten Jahr - erst ab 2011 dürfte sich die Nachfrage wieder beleben. Verantwortlich für die europäische Baukrise ist vor allem die Nachfrageschwäche im Wohnungsbau. Diese Bausparte wird - nach dem bereits schwachen Jahr 2008 (- 7 Prozent) - auch in diesem Jahr mit einem erneuten Rückgang von 7 Prozent weiter an Schwung verlieren.
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Infrastruktur

Verkehrspolitik weiter gefordert

In Sachen Verkehrspolitik ist Deutschland den USA weit voraus. Der öffentliche Nahverkehr funktioniert besser, die Deutschen fahren weniger, sparsamer und klimafreundlicher - so die landläufige Vorstellung. Und sie entspricht auch den Tatsachen. Doch die Trends für die künftige Verkehrsentwicklung in Deutschland sind alles andere als eindeutig: In zentralen Punkten wie Fahrleistung, Autobesitz oder ÖPNV-Anteil könnte sich Deutschland den USA weiter annähern.
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Infrastruktur

Deutscher Immobilienmarkt ist europaweit Spitze

München und Hamburg liegen in der Gunst internationaler Immobilieninvestoren europaweit an der Spitze. Zwar haben sich die Renditechancen im Zuge von Finanzkrise und Rezession auch hier verschlechtert, jedoch locken beide Städte mit überdurchschnittlichen Erträgen bei vergleichsweise niedrigen Risiken, wie aus der Studie "Emerging Trends in Real Estate Europe 2009" von PricewaterhouseCoopers (PwC) und dem Urban Land Institute (ULI) hervor geht. Auch Berlin und Frankfurt zählen wie schon in der Vorjahresumfrage zu den "Top-10-Märkten" Europas.
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Infrastruktur

Deutsche Bahn AG: Stimmen gegen das Projekt Stuttgart 21

Für Verwirrung habe das Abstimmungsverhalten zweier Vertreter des Bundes im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn gesorgt. In der letzten Sitzung des Gremiums am 10. Dezember hätten Wirtschaftsstaatssekretär Walther Otremba (CDU) und sein Finanzkollege Axel Nawrath (SPD) überraschend gegen den Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs gestimmt. Dabei hatten sich bereits im Sommer 2007 der Bund, die Bahn, das Land Baden-Württemberg sowie die Stadt Stuttgart und der Stuttgarter Flughafen auf die Finanzierung des Großprojekts mit dem Namen "Stuttgart 21" geeinigt, berichtet der Spiegel.
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Infrastruktur

Büroimmobilien stark belastet

Die Rezession wird auch die Entwicklung der Immobilienmärkte in den Städten Köln und Düsseldorf maßgeblich beeinträchtigen, wobei die Gewerbeimmobilienmärkte stärker betroffen sein werden als die Wohnungsmärkte. Vor allem in Düsseldorf werden Einzelhandelsimmobilien etwas günstiger durch die Krise kommen.
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Infrastruktur

Scheitert Volkszählung am Kostenstreit?

Die für 2011 geplante Volkszählung in Deutschland ist in Gefahr. Grund seien Meinungsverschiedenheiten zwischen Bund und Ländern über die Finanzierung. Der umstrittene Zensus, der an die Volkszählung von 1987 anknüpfen soll, koste voraussichtlich bis zu 500 Millionen Euro. Die Summe müsse nach derzeitigem Stand weitgehend von den Bundesländern getragen werden, die sich damit überfordert sehen, meldet der Spiegel.
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Infrastruktur

KfW und Fortis Bank finanzieren Containerschiffe

Die KfW IPEX-Bank finanziert als Lead Arranger sechs 2.500 TEU Containerschiffe, die auf der Volkswerft Stralsund für White Dolphin Shipping, Hong Kong, gebaut werden. Co-Lead Arranger sind die Fortis Bank SA/NV und die Fortis Bank. Am Finanzierungsvolumen von EUR 214,5 Mio. sind die beiden Fortis-Banken zusammen und die KfW IPEX-Bank mit jeweils 50% beteiligt. White Dolphin Shipping ist eine Tochter von Fair Hope, Hong Kong, in der die Reedereien Delphis und BoxLog gemeinsame Containerschiffsinteressen bündeln.
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Infrastruktur

Investment in Amsterdam: Real I.S. kauft Büroimmobilie

Die Real I.S. AG hat Anfang des Monats für das institutionelle Investmentvehikel BGV Bayerische Grundvermögen III SICAV FIS eine Büroimmobilie im Zentrum von Amsterdam für 67 Millionen Euro erworben. Das fünfstöckige Gebäude verfügt über eine vermietbare Fläche von rund 18.000 Quadratmeter, sowie einer Tiefgarage mit 181 Stellplätzen.
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Infrastruktur

Düsseldorf bei Ansiedlung neuer Firmen nur Nummer zwei

Düsseldorf hat einer Studie zufolge nach drei Jahren seinen bundesweiten Spitzenplatz bei der Ansiedlung neuer Firmen eingebüßt. Spitzenreiter unter den Großstädten sei jetzt Frankfurt/Main, teilte der Lübecker Informationsdienst databyte mit. Databyte wertet die Handelsregister-Veröffentlichungen von 37 Städten mit mehr als 200.000 Einwohnern aus.
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