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Die Themen der Zukunft

Leitartikel: Subprime-Krise

Kreditkrise bremst Fusionstempo

Die weltweite Kreditkrise hat laut einer Studie das Fusionstempo in der Chemieindustrie gebremst. Übernahmen und Zusammenschlüsse seien im ersten Quartal deutlich gesunken. Der Gesamtwert der weltweit angekündigten Käufe und Fusionen brach gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 28 auf 11 Milliarden US-Dollar (7 Mrd Euro) ein.
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Subprime-Krise

Issing kritisiert Rettungspaket für die Banken

Regierungsberater Otmar Issing hat die staatlichen Rettungsprogramme für Banken und Konjunktur kritisiert. ?Für die Überschätzung etwa der Multiplikatorenwirkungen öffentlicher Ausgaben gibt es zunehmend Anzeichen ebenso wie für die Hilflosigkeit gegenüber der überall wachsenden Staatsschuld?, schreibt Issing in einem Gastbeitrag für die Zeit.
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Subprime-Krise

Kreditderviate in der Kritik

In der Bundesregierung wächst die Kritik am Markt für Credit Default Swaps (CDS). ?Mit CDS ist es wie mit Rotwein: mit Augenmaß genossen gesund, im Übermaß gefährlich?, sagte Jörg Asmussen, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, der Zeit. Die Bundesregierung denkt deshalb nach Informationen der Zeit über schärfere Kontrollen für die Kreditderivate nach, mit deren Hilfe sich Investoren gegen Zahlungsausfälle absichern können. Als eine Variante gilt, Credit Default Swaps nur noch in Fällen zu erlauben, in denen eine Versicherung aus sachlichen Gründen notwendig ist - zum Beispiel, wenn ein Investor die Anleihe, gegen deren Ausfall er sich absichern will, tatsächlich selbst hält.
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Subprime-Krise

Neue Machtbalance in Vorständen

In deutschen Vorstandsetagen verlieren die einst mächtigen Finanzchefs nach Beobachtung des Leiters der Unternehmensberatung Roland Berger, Burkhard Schwenker, im Zuge der Wirtschaftskrise an Einfluss. Der Zeit sagte er: ?Die Finanzvorstände haben zeitweise dominiert, auch weil die Kapitalmärkte eine so große Rolle gespielt haben.? Das sei vorbei. Manager aus Produktion und Vertrieb würden an Einfluss gewinnen. Gleichzeitig verändere sich die Arbeit der Vorstandschefs durch die Krise, sagte Schwenker. ?Da es keine verlässlichen Zahlen mehr gibt, muss man Mut zur eigenen Meinung haben. Man muss seine Entscheidungen anders begründen, kann sie nicht mehr eindeutig aus Konjunkturdaten, Börsenentwicklungen oder internen Budgetplanungen herleiten.?
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Subprime-Krise

Britischer Zentralbanker greift Banken scharf an

Aus Kreisen der britischen Zentralbank wird harsche Kritik am Verhalten der Banken in der Regulierungsdebatte geübt. "Immer wenn eine neue Maßnahme vorgeschlagen wird, versuchen die Banken sie dadurch zu verhindern, dass sie auf mögliche Nachteile hinweisen. Natürlich hat jede Maßnahme Vorteile und Nachteile. Es gibt nicht das eine Instrument, das alle Probleme löst. Die Strategie der Branche aber besteht darin, zu attackieren und keine eigenen Beiträge zu leisten", sagte Adam Posen, externes Mitglied im geldpolitischen Rat der Bank of England, im Gespräch mit Zeit Online.
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Subprime-Krise

Finanzinvestor: Banken haben gestörtes Verhältnis zum Geld

Der frühere Investmentbanker und heutige Finanzinvestor Leonhard Fischer kritisiert die politischen Entscheidungen während der Finanzkrise. "Lehman pleitegehen zu lassen war eine richtige Entscheidung. Keine andere Bank pleitegehen zu lassen war die falsche. Ich gehöre zu einer sehr kleinen Minderheit, die das so sieht", sagte der frühere Dresdner-Bank-Vorstand in der Zeit.
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Subprime-Krise

Finanzkrise und Wohnimmobilien

Der Zusammenbruch des US-amerikanischen Investmentbankensystems im September 2008 und die sich anschließende weltweite Krise der Finanzwirtschaft haben die Volkswirtschaften rund um den Globus in eine tiefe Rezession gerissen. Auslöser der Bankenkrise waren vor allem die spekulativen Übertreibungen auf dem US-Häusermarkt, deren einsetzende Korrektur drastische Konsequenzen für die Teilnehmer an Verbriefungs- und Derivatemärkten mit sich brachte und in Verbindung mit systemischen Risiken die Krise im Finanzsektor schnell und weitreichend um sich greifen ließ.
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Subprime-Krise

Banken sollen für Finanzkrise zahlen

Die Bundesregierung erwägt, die deutschen Banken an den Kosten von Finanzkrisen zu beteiligen. Nach Informationen von Zeit Online aus Finanzkreisen wird in der Regierung darüber diskutiert, einen Sicherungsfonds für den Finanzsektor einzurichten. Die Banken würden dazu gezwungen in den Fonds einzahlen, der dann bei der Schieflage eines Finanzinstituts einspringt.
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Subprime-Krise

Arcandor: 900 Millionen Euro zum Überleben

wirtschaftlich angeschlagene Touristik- und Handelskonzern Arcandor will mit einem weiteren Umbau die schwere Krise überwinden. Luxuswarenhäuser wie das KaDeWe in Berlin, das Alsterhaus in Hamburg und das Oberpollinger in München stehen ebenso zur Disposition wie die Quelle-Filialen und weitere Geschäfte. Mit diesen Maßnahmen will der seit März amtierende Arcandor-Chef, Karl-Gerhard Eick, den Konzern finanziell auf eine solide Basis stellen. Für die Umstrukturierung benötigt der ehemalige Telekom-Finanzchef in den nächsten fünf Jahren weitere Mittel von bis zu 900 Millionen Euro. Dafür sei aber die Unterstützung aller Beteiligten notwendig. "Allein mit den Banken wird es nicht gehen", sagte Eick.
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Subprime-Krise

Oracle kauft Sun für 7,4 Milliarden Dollar

Nach dem Scheitern der Übernahmegespräche zwischen IBM und Sun Microsystems schlägt nun der SAP-Konkurrent Oracle zu und schluckt den Serverhersteller für circa 7,4 Milliarden Dollar. Oracle zahlt nach akteullen Mitteilungen 9,50 Dollar pro Sun-Aktie. Das sind nur 10 Cent mehr, als IBM offenbar geboten hatte. Die Sun-Führung habe das Angebot angenommen. Oracle-Anleger zeigten sich wegen der schwachen Sun-Geschäftszahlen nicht zufrieden: Der Oracle-Aktienkurs fiel zwischenzeitlich um rund sechs Prozent, während die Anteilsscheine von Sun um 36 Prozent zulegte.
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Subprime-Krise

Kein rascher Wirtschaftsaufschwung in Deutschland

Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit nahezu einem Jahr auf Talfahrt. Seit Herbst 2008 hat sich der Abschwung in einem Maße verschärft, das über eine zyklische Rezession deutlich hinausgeht. Das HWWI rechnet nun mit einem Rückgang des realen Bruttoinlandsproduktes (BIP) für dieses Jahr um 3,8 Prozent. Der Einbruch bei Öl- und anderen Rohstoffpreisen im Gefolge der sich global ausbreitenden Krise hat den Preisauftrieb gedämpft - zuletzt betrug die Inflationsrate hierzulande 1 Prozent - und Deflationsbefürchtungen aufkommen lassen. Mittlerweile ist auch auf dem Arbeitsmarkt die Wende eingetreten, was sich in dem Anstieg der Arbeitslosenzahlen und mehr noch in der steilen Zunahme der ? geförderten ? Kurzarbeit widerspiegelt; im Februar wurden 700 000 Beschäftigte zur Kurzarbeit angemeldet.
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