Die weltweite Kreditkrise hat laut einer Studie das Fusionstempo in der Chemieindustrie gebremst. Übernahmen und Zusammenschlüsse seien im ersten Quartal deutlich gesunken. Der Gesamtwert der weltweit angekündigten Käufe und Fusionen brach gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 28 auf 11 Milliarden US-Dollar (7 Mrd Euro) ein.
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Europa steuert nach Überzeugung des französischen Bankiers Eric de Rothschild auf eine wirtschaftlich sehr harte Zeit zu. "Der Schuldenberg, der in manchen Ländern Europas heute existiert, wird das künftige Wirtschaftswachstum massiv beeinträchtigen", sagte de Rothschild der Zeit. Der Kontinent werde "durch eine extrem schwierige Periode gehen", prophezeite der 70-Jährige.
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Die europäischen Banken werden bei den geplanten Stresstests auch auf ihre Widerstandskraft gegen eine Krise am Markt für europäische Staatsanleihen geprüft.
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Das geplante Sparpaket der Bundesregierung hat leider wieder das katastrophale Niveau der Pläne und Gesetze der letzten Jahrzehnte und darf getrost wieder als "Murks" bezeichnet werden. Aufgrund der vorgesehenen Lastenverteilung ist es auch noch nicht einmal "gerecht" verteilter Murks: "Mutti" setzen, Leistung ungenügend!
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So verwerflich die Art und Weise ist, wie viele Investmentbanken ihr Geld verdienen und welche Risiken sie dabei der Allgemeinheit aufbürden, so wenig entschuldigt das die Dummheit der deutschen Banker, die in den Sub-Prime-Schrott investiert haben, der ihnen als hochrentierlich und gleichzeitig sicher angedreht wurde.
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Das Ziel der Bankenabgabe ist, dass die Banken und ihre Aktionäre für zukünftige Schäden bei ihren Instituten selber haften und nicht den Steuerzahler in Anspruch nehmen dürfen.
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Der oberste wirtschaftliche Berater von US-Präsident Barack Obama, der Direktor des Nationalen Wirtschaftsrates Lawrence "Larry" Summers erwartet für sein Land ein schnelleres Ende der Wirtschaftskrise als für Europa.
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Regierungsberater Otmar Issing hat die staatlichen Rettungsprogramme für Banken und Konjunktur kritisiert. ?Für die Überschätzung etwa der Multiplikatorenwirkungen öffentlicher Ausgaben gibt es zunehmend Anzeichen ebenso wie für die Hilflosigkeit gegenüber der überall wachsenden Staatsschuld?, schreibt Issing in einem Gastbeitrag für die Zeit.
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In der Bundesregierung wächst die Kritik am Markt für Credit Default Swaps (CDS). ?Mit CDS ist es wie mit Rotwein: mit Augenmaß genossen gesund, im Übermaß gefährlich?, sagte Jörg Asmussen, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, der Zeit. Die Bundesregierung denkt deshalb nach Informationen der Zeit über schärfere Kontrollen für die Kreditderivate nach, mit deren Hilfe sich Investoren gegen Zahlungsausfälle absichern können. Als eine Variante gilt, Credit Default Swaps nur noch in Fällen zu erlauben, in denen eine Versicherung aus sachlichen Gründen notwendig ist - zum Beispiel, wenn ein Investor die Anleihe, gegen deren Ausfall er sich absichern will, tatsächlich selbst hält.
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In deutschen Vorstandsetagen verlieren die einst mächtigen Finanzchefs nach Beobachtung des Leiters der Unternehmensberatung Roland Berger, Burkhard Schwenker, im Zuge der Wirtschaftskrise an Einfluss. Der Zeit sagte er: ?Die Finanzvorstände haben zeitweise dominiert, auch weil die Kapitalmärkte eine so große Rolle gespielt haben.? Das sei vorbei. Manager aus Produktion und Vertrieb würden an Einfluss gewinnen. Gleichzeitig verändere sich die Arbeit der Vorstandschefs durch die Krise, sagte Schwenker. ?Da es keine verlässlichen Zahlen mehr gibt, muss man Mut zur eigenen Meinung haben. Man muss seine Entscheidungen anders begründen, kann sie nicht mehr eindeutig aus Konjunkturdaten, Börsenentwicklungen oder internen Budgetplanungen herleiten.?
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Aus Kreisen der britischen Zentralbank wird harsche Kritik am Verhalten der Banken in der Regulierungsdebatte geübt. "Immer wenn eine neue Maßnahme vorgeschlagen wird, versuchen die Banken sie dadurch zu verhindern, dass sie auf mögliche Nachteile hinweisen. Natürlich hat jede Maßnahme Vorteile und Nachteile. Es gibt nicht das eine Instrument, das alle Probleme löst. Die Strategie der Branche aber besteht darin, zu attackieren und keine eigenen Beiträge zu leisten", sagte Adam Posen, externes Mitglied im geldpolitischen Rat der Bank of England, im Gespräch mit Zeit Online.
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