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Die Themen der Zukunft

Rentenmarkt: Kurse steigen

Der von einer geringer als erwarteteten Beeinträchtigung der Ölförderung im Golf von Mexiko begleitete Preisverfall hat besonders Fluggesellschaften und Konsumwerte gestützt und Energie und Rohstoffwerte belastet. Im Hinblick auf den notwendigen Lageraufbau für die Wintersaison sollte diese Entwicklung
nicht fortgeschrieben werden. 

Der US-Dollar profitierte von fallenden Rohstoffpreise und abnehmenden In-flationssorgen. Trotz einer möglichen Gegenbewegung dürfte der Greenback mittelfristig weiter fester notieren und die Widerstandslinie um USD 1,43 brechen.

USA nachbörslich: Lehman (-3,4%) wurden von der Nachricht belastet, dass der Hedgefonds Ospraie, an dem sich Lehman in 2005 zu 20% beteiligt hat, seinen Vorzeige-Fonds aufgrund deutlicher Verluste schließen musste. Dagegen wurde bekannt, dass neben der Korea Development Bank auch HSBC und eine nicht genannte chinesische Bank Interesse an der Investmentbank haben sollen.

Der Kreditversicherer Ambac Financial (+11,3%) profitierte von der Geneh-migung der Behörden, den Anleiheversicherer Connie Lee wieder reaktivieren zu dürfen.

Fresenius hat wie erwartet die kartellrechtliche Genehmigung zur Übernahme von APP Pharmaceuticals ohne Auflagen erhalten. Nach Presseberichten verhandelt Infineon mit drei Unternehmen über den Verkauf der
Speicherchiptochter Qimonda, darunter Micron Technology aus den USA und Elpida aus Japan.

Telefonica hat das Ziel von 150 Mio. Kunden in Lateinamerika bereits ein Jahr früher erreicht als geplant. Der Arbeitskreis Aktienindizes der Deutschen Börse entscheidet heute über die neuen Indexzusammensetzungen ab 22.September: K+S gilt als sicherer Aufstiegskandidat in den DAX und soll den Platz im MDAX mit TUI tauschen.

Im MDAX muss möglicherweise Deutz dem Spezialtiefbaukonzern Bauer weichen. Für den TecDAX gelten SMA Solar und Manz Automation als mögliche Aufstiegs- und Ersol, QSC und IDS Scheer als Abstiegskandidaten. Mit 49,9 Punkten lieferte der ISM-Index gestern keine Überraschung. Die Unter-komponenten bestätigten das Bild einer schwierigen Auftragslage: Die Aufträge aus dem Ausland boomen zwar, gleichzeitig bleiben die Inlandsorders
aber schwach.

Der Blick richtet sich nun auf die US-Arbeitsmarktzahlen in der zweiten Wochenhälfte. Die konjunkturelle Wende wird sich am Arbeitsmarkt zwar erst mit Verzögerung zeigen. Trotzdem sind die Zahlen von Interesse, denn der Stellenabbau beschreibt das Ausmaß der Wachstumsschwäche in den USA.
Auf eine Bodenbildung bei den Stellenverlusten deutet die ISM-Komponente zur Beschäftigung hin. Andere Arbeitsmarktindikatoren (z.B. Erstanträge, Non-Manufacturing ISM, etc.) lassen aber weiter Verluste zwischen 50.000 und 100.000 Stellen monatlich erwarten.

Themen des Tages

Einkaufsm.index (DL) D, Einkaufsm.index GB, Auftragseingänge Industr. USA

(ATN/Commerzbank Private Banking-Unternehmensinformationen, 03.09.2008)

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