Die Yahoo-Aktionäre haben während des Hauptversammlung die Führung des Internetkonzerns in ihrem Ämtern bestätigt. Mit diesem Votum wird die Haltung der Yahoo-Manager bestärkt, die sich einer Übernahme ihres Konzerns durch Microsoft bisher erfolgreich widersetzten. Alle neun Mitglieder des Direktoriums, darunter auch Konzernchef und Firmengründer Jerry Yang, erhielten während der Hauptversammlung die Rückendeckung von Anlegern, die fast 76% der Anteile halten.
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Der unter massivem Druck von Aktionären und Wettbewerbern stehende Internetkonzern Yahoo! will mit einem weiteren Umbau sein Geschäft ankurbeln. Die umfangreiche Neuorganisation folgt dem jüngsten Abgang einer Reihe von Top-Managern. Yahoo! hatte erst vor kurzem eine milliardenschwere Übernahmeofferte von Microsoft mit der Begründung ausgeschlagen, als eigenständiges Unternehmen größere Wachstumschancen zu haben. Kritiker auch unter den eigenen Aktionären bezweifeln dies.
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Microsoft hält sich nach Zeitungsberichten auch nach dem offiziell eingestandenen Scheitern der Gespräche eine Übernahme von Yahoo! weiter offen. Im Falle eines Führungswechsels bei dem Suchmaschinen- und Portalbetreiber wolle Microsoft eine neue Kaufofferte nicht ausschließen, sagte Microsoft-Manager Kevin Johnson der "Financial Times Deutschland" in Cannes. "In der gegenwärtigen Situation ist es schwer zu spekulieren, was passieren wird. Dies ist etwas, was Yahoo! und Jerry Yang sowie deren Aktionäre und Vorstände klären müssen."
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Nach dem endgültigen Scheitern von Microsofts Übernahmeplänen für Yahoo! hat sich der Internet-Konzern mit dem Suchmaschinen-Spezialisten Google verbündet. Yahoo! wird von Google verkaufte Werbung auf einigen seiner Webseiten in den USA und in Kanada platzieren, wie die Unternehmen am Donnerstagabend mitteilten. Die Kooperation könne Yahoo! rund 800 Millionen Dollar (rund 517 Mio Euro) jährlich einbringen, hieß es. Angesichts der Dominanz von Google in der Internet-Werbung dürfte die Partnerschaft eine ausführliche Prüfung durch die Wettbewerbsaufsicht auslösen.
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Microsoft-Chef Steve Ballmer ließ sich zwei Wochen Zeit, um nach dem Scheitern des ersten Übernahmeversuchs von Yahoo! seinen "Plan B" zu verkünden. Der Softwaregigant will den kalifornischen Internetpionier nun vorerst nicht mehr komplett schlucken. Vielmehr möchte Microsoft sich jetzt auf einzelne "Transaktionen" mit Yahoo! beschränken. Die dürre Pflichtmitteilung aus der Unternehmenszentrale in Redmond lässt nun viel Raum für Spekulationen, welche Bereiche bei Yahoo! und Microsoft von den Transaktionen betroffen sein werden.
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Der Internet-Konzern Yahoo! gerät rund zwei Wochen nach seinem Nein zur Milliardenübernahme durch Microsoft immer stärker ins Kreuzfeuer. Aggressive Hedge-Fonds und verärgerte Investoren haben ihre Unterstützung für US-Milliardär Carl Icahn zugesagt, der Yahoo! doch noch zum Kauf durch Microsoft zwingen will. Die Yahoo!-Spitze konterte die Attacken in einem offenen Brief mit scharfer Kritik.
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Der Internet-Konzern Google setzt auf eine langfristig angelegte Werbe-Partnerschaft mit dem Konkurrenten Yahoo!. "Wir haben mit Yahoo! gesprochen und sind sehr erfreut, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Wir teilen viele Werte mit ihnen", sagte Google-Mitgründer Sergej Brin. Weder Brin noch Google-Chef Eric Schmidt wollten Angaben zum Stand der Verhandlungen nach dem Ende einer zweiwöchigen Testphase machen. Schmidt betonte aber, Yahoo! unbedingt vom weltgrößten Softwarekonzern Microsoft fernhalten zu wollen.
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Am Ende ging alles ganz schnell: Drei Monate lang geschah im Mega-Übernahmekampf zwischen Microsoft und Yahoo! außer Säbelrasseln wenig. Dann legte der Softwareriese mal eben fünf Milliarden Dollar mehr auf den Tisch. Als sich Yahoo! immer noch zierte, stand der als Sturkopf bekannte Microsoft-Chef Steve Ballmer auf, ging und ließ den für fast 50 Milliarden Dollar geplanten Deal platzen. Viele Experten sprechen von einem Sieg der Vernunft und erwarten nun rasch andere, kleinere Zukäufe Microsofts. Lachender Dritter sei zunächst in jedem Fall der Erzrivale Google - und Yahoo! der drohende große Verlierer.
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Der Softwarekonzern Microsoft hat im Ringen um die Übernahme des Internetunternehmens Yahoo! seine milliardenschwere Übernahmeofferte laut US-Medien aufgestockt. Microsoft habe das Gebot um "mehrere Dollar" je Aktie erhöht, berichtete die "New York Times" auf ihrer Internetseite unter Berufung auf Insider. Die Verhandlungen könnten aber immer noch verschoben werden oder scheitern.
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Neue Runde im milliardenschweren Übernahmepoker zwischen Yahoo! und Microsoft: Mit Spannung erwarten Investoren den nächsten Schachzug von Microsoft nach dem Ablauf eines Ultimatums an den Internet-Konzern. Erstmals in seiner Geschichte könnte der weltgrößte Softwareanbieter nun eine feindliche Übernahme versuchen. Microsoft hatte Informationen zu seinem weiteren Vorgehen in Kürze angekündigt.
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Im milliardenschweren Übernahmepoker um den Internet-Konzern Yahoo! läuft das Ultimatum des Softwareriesen Microsoft für eine gütliche Einigung aus. Microsoft droht mit einer feindlichen Übernahme, wenn mit dem Yahoo!-Management keine Kaufvereinbarung erreicht wird. Allerdings schloss der Software-Konzern zuletzt auch nicht aus, seine Offerte ganz zurückzuziehen. Was nach Ablauf der Frist passiert, ist also unklar.
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