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Die Themen der Zukunft

Notizen von der Fußball-Europameisterschaft

TIQUI TACA: Seit Spaniens Siegesserie bei der EM ist «tiqui taca»
wieder in aller Munde. Ähnlich wie das deutsche "Ramba Zamba" bei der
WM 1990 in Italien umschreibt dieses nicht übersetzbare Wortgebilde
ein spezielles Spielsystem. Findige Journalisten kreierten den
Begriff nach dem entscheidenden 3:1-Sieg der "Selección" im EM-
Qualifikationsspiel in Dänemark. Insgesamt neun verschiedene Akteure
passten sich den Ball insgesamt 28 Mal zu, ehe Real Madrids
Verteidiger Sergio Ramos mit einem eleganten Heber das 2:0 erzielte.
Nur Torhüter Iker Casillas und ein Feldspieler waren an der Aktion
nicht beteiligt.

NATURTALENT: Der Spanier Francesc Fàbregas ist beim
Elfmeterschießen offenbar ein Naturtalent. Der 21 Jahre alte
Mittelfeldspieler vom FC Arsenal verwandelte im Viertelfinalspiel
gegen Italien den entscheidenden Strafstoß, der Spaniens Einzug in
die Runde der letzten Vier perfekt machte. "Ich schieße normalerweise
keine Elfmeter", räumte der Katalane ein. "In einem offiziellen Spiel
habe ich zuletzt einen Strafstoß geschossen, als ich 15 Jahre alt war
und in einer Jugendmannschaft spielte." Weshalb Trainer Luis Aragonés
ausgerechnet ihn als Schützen nominierte, ist ihm ein Rätsel: "Der
Trainer kam auf den Platz und nannte die Namen. Ich war als fünfter
Schütze eingeteilt." Der Coach selbst will sein Geheimnis nicht
lüften. "Ich hatte meine persönlichen Gründe. Ich wusste, dass Cesc
seinen Strafstoß verwandeln würde."
(ATN/dpa, 25.06.2008) 

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