Anzeige

Die Themen der Zukunft

Bier-Monopoly kommt ins Rollen

Um mit dem Fusionstrend Schritt halten zu können, sollte sich zukünftig im Zuge einer längst überfälligen Konsolidierung auch auf dem deutschen Biermarkt einiges tun. So kündigte kürzlich Deutschlands größte Brauerei-Gruppe Radeberger - bekannt durch Marken wie Jever, Schöfferhofer oder Clausthaler - weitere Zukäufe an und könnte nun den Stein ins Rollen bringen.

Auch Heineken gerät nun, nach dem Zusammenschluss von Anheuser Busch und In-Bev, unter Zugzwang. Bislang fiel es den niederländischen Braumeistern, die am Paulaner-Produzenten Brau-Holding International beteiligt sind, nicht leicht, auf dem deutschen Biermarkt Fuß zu fassen, der mit seiner deutschen Bierkultur ein richtiger "Spezialfall" ist.

So peilt Heineken aktuell die Krombacher-Gruppe als potenzielles Übernahme-objekt an. Aus unserer Sicht wird es weiterhin spannend und beobachtenswert bleiben, welche Konstellationen durch weitere Fusionen und Übernahmen auf dem deutschen und weltweiten Biermarkt noch entstehen.
(ATN/Commerzbank-Unternehmensinformationen, 15.08.2008)


Nächster Artikel aus Aktuell Börsen: Stahltitel glänzen

Vorheriger Artikel aus Olympiade in China Eröffnungsfeier: Über zwei Milliarden schalteten ein