"Guido Westerwelle pflegt seinen persönlichen Narzissmus und vergisst dabei, dass er Mitglied in einem Team ist, das Sachprobleme lösen muss", sagt Professor Andrea Hüttmann, Kommunikationsexpertin an der accadis Hochschule Bad Homburg vor dem Hintergrund der morgen stattfindenden Bundestagssitzung zum Thema "Sozialstaat".
Weiterlesen...
Die FDP und ihr Vorsitzender, Bundesaussenminister Guido Westerwelle, haben das Thema Hartz IV und soziale Gerechtigkeit angesprochen. In einer Demokratie muss es erlaubt sein, demokratische Standpunkte zu vertreten und seine Meinung frei zu äußern. Auf die Hartz-IV-Äusserungen kamen jedoch sofort - "von den üblichen Verdächtigen" - massivste Reaktionen bis hin zu Beleidigungen und Hasstiraden. Man fragt sich warum? Solch heftige Reaktionen sind oft ein Zeichen dafür, dass jemand grundsätzlich recht hat, die Wahrheit aber für einige sehr unangenehm ist.
Weiterlesen...
Das Thema Griechenland bewegte in den zurückliegenden zwei Wochen weithin die internationalen Kapitalmärkte. Einerseits sorgten die Zweifel an der Spar- und Reformwilligkeit der Griechen für Verstimmung der Marktteilnehmer, andererseits wurde vielen bewusst, dass Griechenland kein Einzelfall ist.
Weiterlesen...
Wenn der Staat als Institution gesehen würde, die für ihre Mitglieder sorgt, gebe das dem Bürger die Möglichkeit zur Identifizierung. Dafür müsse er jedes Jahr eine "Bürgerabrechnug" vorlegen, die zeigt, was mit den Steuergeldern passiert, fordert der Wirtschaftsweise Peter Bofinger.
Weiterlesen...
Bahn-Chef Hartmut Mehdorn hat sich gegen Vorwürfe gewehrt, er wolle für sein Ausscheiden aus dem Amt noch eine Abfindung. "Es geht um keine Abfindung, will ich auch gar nicht, es geht einfach um Vertragserfüllung", sagte Mehdorn der Nachrichtenagentur Reuters. Daher seien auch Vorwürfe der Maßlosigkeit abwegig. "Das ist jetzt so eine Welle". Regierungssprecher Ulrich Wilhelm hatte an Mehdorn appelliert, angesichts der Diskussion um Managerbezüge ein "gewisses Gebot zur Mäßigung zu berücksichtigen." Wilhelm räumte aber ein, er kenne die Bestimmungen dessen Arbeitsvertrages nicht, der formal noch bis Mitte 2011 läuft. "Da wird Stimmung gemacht, da kann man sich nicht wehren, das ist eben das Problem", sagte Mehdorn dazu in seinen ersten öffentlich Äußerungen nach seinem angekündigten Rückzug von der Spitze der Deutschen Bahn.
Weiterlesen...
Blasenbildung am Staatanleihenmarkt ist ein Szenario, welches in den letzten Wochen häufig diskutiert wurde. Leider lässt sich eine solche Theorie nur mit Sicherheit bestätigen, wenn eine entsprechende Blase platzt oder die Überhitzung klar sichtbar ist, wie im Jahr 2000 die New Economy- Blase oder 2007 die Immobilienblase. Die Bewertung von Staatsanleihen hat in den letzten Wochen Höchstkurse erreicht. Die Risikoaversion der Anleger treibt diese aus Aktien und Unternehmensanleihen hinein in den vermeintlich "sicheren Hafen".
Weiterlesen...
Schaeffler ist am Ziel angekommen - der Angriff auf den drei Mal größeren Konkurrenten Continental ist geglückt. Der Weg dorthin war jedoch sehr steinig. Angefangen hatte alles mit einem genialen Schachzug des Schaeffler-Chefs Manfred Wennemer. Über komplexe Swap-Geschäfte schlich sich der Automobilzulieferer an Continental heran und sicherte sich somit Zugriff auf einen bedeutenden Anteil. Trotz anfänglichem Misstrauen gegenüber dem Angreifer konnten sich die Parteien auf eine Minderheitsbeteiligung einigen und Schaeffler unterbreitete den Aktionären ein Übernahmeangebot.
Weiterlesen...
Als Liquiditätsfalle wird ein Phänomen beschrieben, bei dem die offiziellen Zinssätze soweit gesunken sind, dass die herkömmliche Geldpolitik nicht mehr greifen kann und zudem die Liquidität nicht investiert oder für Konsum genutzt wird. Um dem Liquiditätsstau zu begegnen nutzen die Zentralbanken vor allem die expansive Geldpolitik bis die herkömmlichen Mittel erschöpft sind.
Weiterlesen...
Das Konjunkturpaket ist beschlossene Sache, doch Kurssprünge an den Börsen gab es keine. Die Ursachen hierfür sind im Detail zu finden. Natürlich war der Auftakt in die Berichtssaison vom Aluminiumkonzern Alcoa eher enttäuschend und auch die börsentaggleichen Vorgaben aus Tokio waren mit einem Kursverlust von -4,8% im Nikkei225 mehr als schwach. Doch beruht die Zurückhaltung der Anleger wohl eher auf der Erkenntnis, dass sich die Wirkungen des Ausnahmepaketes letztendlich nicht in der nötigen Schnelligkeit entfalten, um eine schnelle Wiederbelebung des Wirtschaftskreislaufs herbei zu führen.
Weiterlesen...
Die Bundesregierung konnte sich in dieser Woche auf ein zweites Konjunkturprogramm einigen. Kernpunkte sind Infrastrukturmaßnahmen im Gesamtvolumen von 18 Mrd. Euro, Abgabensenkungen von etwa 14 Mrd. Euro und einmalige Sonderzahlungen beziehungsweise höhere Transferleistungen in Höhe von 3 Mrd. Euro. Die Abgabensenkungen beziehen sich zum Einen auf die Herabsetzung des Krankenkassenbeitrags von 15,5% auf 14,9%.
Weiterlesen...